Die innolution night 2019 kommt nach Ulm!

Bald ist es soweit – die innolution night 2019 kommt in deine Stadt!

Sei am 23.05.19 mit dabei und verwandle und verwandle Ulm in einen Hotspot aus Innovation und Startup-Spirit.


Um 17.00 Uhr starten die einzelnen Sessions, ab 22.00 Uhr steigt die Afterwork-Party mit großem Pitching.

Über diesen Link kannst du dich und dein Startup kostenlos als Mitveranstalter anmelden:
Die Anmeldung ist bis zum 10.04.2019 möglich.

In einer zentralen Location findet ein Speed-Recruiting statt.
Melde dich unter partner@innolutionvalley.com wenn du auf der Suche nach Mitarbeitern, Praktikanten etc. bist und sei hier mit dabei.

Mehr Details findest du unter https://innolutionvalley.com/

Wir freuen uns auf deine Anmeldung.

Dein innolution valley-Team

Startup bw-Summit 2019 auf der Messe Stuttgart

Eine riesige Halle voller Startups, Ökosystemen, internationalen Besuchern und natürlich uns: der grosse Tag ist da!

Alles hat geklappt, so langsam ist alles aufgebaut, alle Plätze sind belegt und die Stimmung ist super. Das Ökosystem Ulm Biberach ist bereit!

Gerade eröffnet der MP:

Über 5.000 Anmeldungen, davon 1.000 seit gestern.

Nach 10 Stunden ist der Summit rum -zumindest, was den Messeteil betrifft. Jetzt ist Party. Und Abbau. Und Heimfahrt. Uff. Scheee war’s – richtig grosses Kino!

 

Einstein öffnet für Ulm und Neu-Ulm Türen in China

19.01.2019, Augsburger Allgemeine

Thorsten Freudenberger, Ye Wenzi (Leiter des Forschungsinstituts für Erziehungswissenschaften in Shenzhen), Gunter Czisch, Heiner Scheffold und ein Teammitglied des Forschungsinstituts mit einem Kunststoff-Einstein.

 

Firmen aus Ulm und dem Umland engagieren sich schon jetzt in China. Eine Reise und drei Plastikfiguren sollen noch mehr möglich machen – auch bei der Bildung.

VON SEBASTIAN MAYR, Augsburger Allgemeine

Peri hat bei der Hongkong-Zhuhai-Macau-Brücke mitgebaut, einem Mega-Verkehrsprojekt im Süden Chinas. Wieland beliefert den Klimaanlagen-Staatsbetrieb Gree. Beurer unterhält ein Büro in Hongkong und verkauft Heizdecken im Reich der Mitte. Doch auch Mittelständler aus der Region arbeiten verstärkt in China und mit chinesischen Firmen zusammen – vor allem in der Freihandelszone um Shenzhen und Zhuhai. Die Stadt Ulm und die Kreise Neu-Ulm und Alb-Donau wollen vor allem kleineren Unternehmen stärker dabei unterstützen. Die von ihnen getragene Start-up- und Innovationszentrums Ulm/Neu-Ulm TFU GmbH soll mit mehr Rechten ausgestattet werden, damit die TFU eigene künftig Verträge abschließen kann. Auch auf kommunalpolitischer Ebene will die Region mit Shenzhen und Shuzhai kooperieren.

Viereinhalb Tage lang waren Oberbürgermeister Gunter Czisch und die Landräte Thorsten Freudenberger und Heiner Scheffold auf Delegationsreise durch die wirtschaftsstarke Region am südchinesischen Meer. „Das hat man auf chinesischer Seite sehr wohl wahrgenommen, dass die gesamte Region vertreten war. Das hat uns unglaublich Gewicht verliehen“, lobt TFU-Chefin Ulrike Hudelmaier. „Das wir zu dritt als Region aufgetreten sind, hat uns die Tür geöffnet bei der Politik dort“, bestätigt Heiner Scheffold, der Landrat des Alb-Donau-Kreises. Dass sich die Delegation die Reise auf die Reise gemacht hat, sei bei den Unternehmern der Region gut angekommen. „Da kam sogar das Signal: höchste Zeit, dass ihr das macht“, berichtet Scheffold.

Peri, Wieland, Beurer: Große Firmen kooperieren eng mit China

Für Firmen aus Ulm und den beiden benachbarten Landkreisen ist die Region im Süden Chinas Absatzmarkt, Partner und Konkurrent zugleich. Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch beschreibt die Freihandelszone als die Gegend, in der die Modernisierer des Reichs der Mitte am Ruder sind. „Das ist der Hotspot. Und es ist ein Kompliment für unsere Region, dass sie sich für uns interessieren“, schwärmt Czisch. Die Chinesen seien fasziniert von der Idee der Wissenschaftsstadt, von den Innovationen regionaler Unternehmen, von der Ulmer Wirtschaftsgeschichte mit Firmen wie Telefunken – und von Albert Einstein. Drei der Kunststoff-Figuren des berühmten Physikers, die der Konzeptkünstler Ottmar Hörl im vergangenen Sommer auf dem Münsterplatz aufgestellt hatte, verteilte die Delegation an die Gesprächspartner in China.

Die Kontakte zwischen der Kommunalpolitik hier und dort sollen ausgebaut werden. Czisch, Freudenberger und Scheffold erhoffen sich, Unternehmen aus der Innovationsregion Ulm dadurch bei Projekten in China unterstützen zu können. Damit die Kontakte enger werden und eng bleiben, soll es weitere Reisen geben. Denn in der politischen und wirtschaftlichen Kultur der Chinesen sei es wichtig, dass sich die Chefs persönlich zeigen – ein Brief oder ein Anruf genügten nicht. Diese Erkenntnis hat die Delegation aus China mitgebracht.

Partnerschaft zwischen Ulm, Neu-Ulm, Zhuhai und Shenzhen

Eine weitere Erkenntnis ist die: In Shenzhen fahren zwar 16000 Elektrobusse, aber: „Technisch habe ich da nichts Neues gesehen“, sagt Czisch. „Die bringen die Neuerungen einfach schneller auf die Straße.“ Zum Beispiel eben große und kleine batteriebetriebene E-Busse. Die drei Politiker wollen sich dafür einsetzen, dass Entscheidungen schneller umgesetzt und Zulassungen schneller abgeschlossen werden. „Wir brauchen mehr Tüftler-Mut“, fordert Neu-Ulms Landrat Thorsten Freudenberger.

Dass die Partnerschaft nicht auf rein wirtschaftlicher Ebene läuft, zeigt ein Beispiel aus dem Kreis Neu-Ulm. Die Grundschule der Chinesische Akademie der Wissenschaften hat sich mit der Initiative Bildungsregion Landkreis Neu-Ulm auf eine Zusammenarbeit verständigt. Dabei sollen sich zunächst Lehrer austauschen. Bei dem Austauschprogramm geht es um moderne Erziehungs- und Bildungskonzepte. Die Delegation aus der Region hat sich bei ihrer Reise erste Eindrücke der chinesischen Pädagogik-Ansätze geholt: einerseits Unterricht in kleinen Gruppen, andererseits ein deutlich strengeres Verständnis von Disziplin als es hierzulande üblich ist. „Da prallen auch Kulturen aufeinander“, berichtet der Landrat.

Im Kreis Neu-Ulm ist die Sendener Bürgermeister-Engelhart-Grundschule der Vorreiter bei der Partnerschaft. „Sobald es sich bewährt, wollen wir es auf Ulm und den Alb-Donau-Kreis ausrollen“, kündigt Freudenberger an.

 

Bild: Jürgen Werner
Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Einstein-oeffnet-fuer-Ulm-und-Neu-Ulm-Tueren-in-China-id53228721.html

DELEGATIONSREISE NACH CHINA

An der Delegationsreise nach China nahmen als TFU-Gesellschafter Gunter Czisch, Heiner Scheffold und Thorsten Freudenberger teil. Dabei waren auch TFU-Geschäftsführerin Ulrike Hudelmaier, Peter Kulitz und die Abgeordneten Ronja Kemmer und Alexander Kulitz.

Südwestpresse / Ulm / Chirin Kolb 12.01.2019

Oberbürgermeister Gunter Czisch und die Landräte Heiner Scheffold (Alb-Donau-Kreis) und Thorsten Freudenberger (Neu-Ulm) kehrten gestern beeindruckt von einer fünftägigen Delegationsreise in die südchinesische Metropole Zhuhai zurück. „Deutschland und deutsche Produkte haben in China einen unglaublich guten Ruf“, sagte der OB in einer ersten Stellungnahme. In einer Pressekonferenz am Freitag wollen die Teilnehmer ausführlich berichten.

Czisch, Scheffold und Freudenberger nahmen als Gesellschafter des Technologie- und Gründerzentrums TFU zusammen mit dessen Geschäftsführerin Ulrike Hudelmaier an der Reise teil. Ziel war es, nach dem Erst-Besuch einer chinesischen Delegation in Ulm die Kontakte zu vertiefen, neue zu knüpfen und Möglichkeiten für Kooperationen und künftige Zusammenarbeit auszuloten. „Es gibt bereits einige konkrete Projektansätze“, sagte Czisch nach der Rückkehr.

Die Delegation, die eine Albert­Einstein-Figur aus Ottmar Hörls Kunstaktion übergab, sei „mit spürbarer Erwartung“ von Parteisekretär Yan Hong empfangen worden. Fast die gesamte Regionalführung sei bei dem Treffen im Rathaus von Zhuhai dabei gewesen und habe großes Interesse an einer Zusammenarbeit gezeigt. Die Delegation tauschte sich auch mit Vertretern internationaler Firmen aus. OB und Landräte stellten, wie die Stadt Ulm mitteilt, die „Vorteile der Region mit ihrer Forschungs- und Innovationsstruktur vor“.

An der Reise nahmen auch die Bundestagsabgeordneten Ronja Kemmer (CDU) und Alexander Kulitz (FDP) teil. Dies sorgte in SPD-Kreisen für Irritationen, weil vermutet wurde, die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis sei übergangen und gar nicht erst eingeladen worden. „Wir haben überhaupt keine Bundestagsabgeordneten eingeladen“, sagt Czisch auf Anfrage. Dass Kemmer und Kulitz dabei waren, habe andere Gründe. Beide hätten die Reisen selbst bezahlt und organisiert.

Alexander Kulitz sei demnach mit seinem Vater Peter Kulitz, dem früheren IHK-Präsidenten, in Hongkong gewesen und zeitweise zur Ulm/Neu-Ulmer Delegation gestoßen. Peter Kulitz war in seiner Funktion als Vorsitzender des Außenwirtschaftsausschusses des Deutschen Industrie- und Handelskammertags in Asien. Dass er in dieser Funktion an den Gesprächen der TFU-Gesellschafter teilgenommen habe, habe die Wertigkeit der deutschen Delegation in den Augen der Chinesen erhöht, sagt Czisch. Ronja Kemmer sei zusammen mit drei Unternehmerinnen des Club Alpha nach China gereist.

Quelle: https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/irritationen-um-reise-nach-china-29004991.html