China und TFU, Fortsetzung

Heute morgen geht es los mit einer Delegation von XCMG in Stuttgart, die sich über Technologietransfer informieren möchten.

Heute Nachmittag gehts dann weiter mit einwr Delegation der Chinese Academy of Sciences, die wir nach Ulm bringen. OB Czisch kommt dazu, denn wir haben zwischen Steinbeis China und Ulm mit der Region interessante Projekte vor.

Ende Oktober kommt eine Delegation aus Zhuhai, da wollen wir Pläne konkretisieren. Es geht voran.

IHK Indian Summer: Netzwerken perfekt

Die IHKn Ulm und Schwaben feiern gemeinsam Indian Summer. Der neue Präsident der IHK Ulm, Dr. Stefan Roell hatte gleich einen echten Inder als Teil einer internationalen Delegation mitgebracht, so dass das „Indian“ diesmal wirklich zutraf, wie er auf deutsch und englisch humorvoll in seiner ersten Rede bei einem Indian Summer bemerkte.

Und wir saßen am Tisch mit der Inhaberfamilie eines namhaften Fachbetriebs, die ein gutes Angebot für die TFU versprachen. So muss das laufen!

bawükommt 2018 – 3. Tag

Guten Morgen, Amsterdam!

Erste Station: Venture Studio Startup Village. Containerdorf im Science Park der Universität.

Sag ich doch schon lange: so was muss in die Willhelmsburg. Mit Seilbahn. So was braucht man hier natürlich nicht, alles flach.

100% Tochter der Uni. Miete für Container (ca EUR 450 für einen kleinen Container oder EUR 150 pro Platz) und Veranstaltungsräume, alles andere frei, rückzahlbar über Erfolgsbeteiligung. Projekt läuft erst mal auf 5 Jahre, jetzt 10. 1 Mio. Investment, funding auch von Nachbarkonzernen.

B. Building Business Amsterdam

Seit 2014, 18.000qm, ehemaliges IBM-Gebäude, gesamt 40.000qm in 3 Gebäuden; auf dem Weg zum Innovation Hub. Noch keine Laboratorien.

Geschäftsmodell: Miete (Tisch EUR 175), 25qm ca EUR 1.200. Ausserdem Dienstleistungen und „Content“. Aktuell Wachstumsphase, kein positiver Cash-Flow. Private Finanzierung.

Nächster Schritt: online-Angebote für Unternehmensentwicklung. Hubs in New-York, Checkliste für going global.

Matching platform für Fördermittel in Entwicklung. Einmietung von Dienstleistern, z.B. startup boo camp.

Eigenes Design und Architektur-Team, ständige Entwicklung von Design und Ausbau. Ca. 300 Events, die aber.mit dem Thema zu tun haben sollen; insgesamt 100 Angestellte.

Fairphone

Gegründet 2013 mit 3 Jahren Vorlauf und inzwischen 65 Leuten.

160.000 Telefone verkauft, Investoren und Crowd funding.

Braincreators, AI-Spezialisten

Die Server stehen im Keller – zugänglich über Falltür – deutlich unter Normal Null.

Es geht um Pattern Recognition, von Paparazzi-Foto-tagging über Genmodification, Logistic und Gamification.

Mitgründer Gerberd Kaandorp meint, dass er seine Unternehmenen zunäcjst über Beratungsprojekte finanziert hat und dabei den Markt und die konkreten Ideen gefunden hätten.

In den Katakomben

Sehr spannende Anwendungsfälle.

Jetzt wirds touristisch, gleich geht es aufs Wasser.

Abendessen im Cafe de jaren. Schön! Gut!

bawükommt 2018 – 2. Tag

Köln. Früher Morgen.

Blick vom Startplatz Köln

Erste – freiwillige -Anstrengung beim Startplatz in Köln: wie geht bloß der Knoten auf und wie kriegt man all diese Stückchen im Würfelform? Geht eigentlich nicht, muss aber. Wie im richtigen Leben..

Vorstellung Bundesverband Deutscher Startups, Landesgeschäftstelle NRW

viel Ehrenamt im Flächenland NRW; 16 Mio. Menschen im Umkreis von 50km von Köln. Sehr zerhackte Förderlandschaft: jede der vielen Städte macht was eigenes. BVdS versucht, mit dem Namen NRWalley dagegen zu steuern.

Nachdem der Chef, Lorenz Gräf, dann auch da ist, ein paar Hintergründe, die aber naturgemäß nicht wesentlich anders sind, als bei uns.

CAPNMIC ventures, ein VC-Finanzierer mit Unternehmensbetreuung, für den digitalen Bereich. Erster Eindruck: was haben die alles für Sprüche (an der Wand) –

bin gespannt, ob da noch was Echtes kommt.

Hannes Rohde, Principal, hat selbst gegründet und macht tatsächlich einen ganz echten Eindruck. Mit Corporates haben er es nicht so, wie auch Mitarbeiter Lukas und Jan. Jede Woche kommem ca. 50 Pitchdecks rein – da kommt also einiges zusammen, z.B. zu Fragen, welche Ideen gerade sehr häufig sind.

Jetzt wird gepitcht und Fragen im VC-Bereich gestellt.

Weiter zu Eyeo, Macher von Adblock Plus.

Vor 7 Jahren gegründet, inzwischen 130 Leute aus 30 Nationen – heiss und gerichtlich umstritten. Gründer Till erzählt über Probleme der Werbefinanzierung: Überangebot, sinkende Preise – noch mehr aufdringliche Werbung mit immer mehr Adblockern.

Wer adblocker installiert, will die richtige Werbung sehen und soll akzeptierbare Werbung zulassen. Dafür soll der Werbetreibende über Anteile der zusätzlichen Umsätze zahlen.

Die Kriterien werden über eine Non-profit-Organisation festgelegt. Das Programm ist immer noch open-source.

Spannend: Rechtsabteilung im Startup. Vortrag vom Hausjuristen Kai Recke.

Weiter nach Düsseldorf in den Factory Campus. Oder auf den Factory Campus? Werden wir sehen.

Eigentümer ist eine Einzelperson. Mal anrufen…

Ca. 4.000qm, Ausbau auf 34.000qm geplant

Gesamt ca 100 Mio Projektsumme bis 2020, inkl. Hochschule und Biotechlabore.

Nächste Station: Trivago. Nicht mehr so richtig ein Startup, ein Unicorn.

Peter Vinnemeier, einer der Gründer, erzählt die company journey, „From rowboat to frigate“.

2005 gegründet, 2006 erste Mitarbeiter, seit 2008 Hyperwachstum, 2016 Börsengang (wahrscheinlich auch der größte Fehler, den zu machen).

Inzwischen als – bestimmender – Berater von Trivago tätig. Konzentration auf den Fokus Hotel insbesondere seit 2008.

Warnung vor der Konzentration auf Finanzierungsrunden: aufs Produkt konzentriert, kleine, leichtgewichtige Finanzierungen..mit dem leben, was wir haben, Gehaltsverzicht.

Inzwischen Konzernabschlüsse.

Marketinggetrieben, ausschliesslich Messbares. „Entrepreneurial passion – power of proof“. Mathematiker sind seit 2009 im Unternehmen.

Geschäftsführung und Vorstand plus Leadership-Team.

Bei allem Erfolg: Auf die Kultur aufpassen! Vertrauen bewahren, wenig Politik und wenig Friction. Gründer kanntem sich sehr gut, sind aber sehr verschiedene Persönlichkeiten – einer der Erfolgsfaktoren.

Selber denken, keine Philosophien von aussen. Starke funktionale Organisation wurde vor 2 Jahren in Pillars umgestellt: Marketing. Hotel Search, Advertiser Relations (wie Google, bid auf Hotelpreis). Es gibt keinen CTO mehr, einzelner Bereich bestimmt die Richtung, Abteilungsgrenzen runter. Jede Säule hat eigene Führungsstruktur, Koordination noch über Peter Vinnemeier als Berater.

Inzwischen 1.200 Mitarbeiter, Wertesystem aktiv bearbeiten. Grundwertesystem muss geteilt werden. Im neuen Gebäude seit Juni.

Jetzt geht es von growth auf profitability.

Kleine Nebenerkenntnis: runde Lampen sind nicht nur bei uns in der Startup-Lounge cool!

Und jetzt noch ein Abschiedsfoto

und weiter nach Amsterdam.

bawükommt 2018 – 1. Tag

Und wieder sind wir auf grosser Fahrt im dunkelschwarzen VIP-Bus.

Angefangen in Stuttgart mit Fototermin Ministerin Hoffmeister-Kraut und kurzem Abstecher zur Arena 2036, ging es jetzt nach Mannheim, einem echte n Schwergewicht in Sachen Startups. Hier wurde der Strukturwandel mittels Startup-Zentrenf stadtgetrieben gestaltet.

Hier bin ich jetzt zugestiegen, nachdem wir heute früh um 7 noch ein Investorengespräch in Ulm hatten.

Mannheim hat in den letzten 15 Jahren 80 Mio. In 8 Zentren investiert, davon 37 Mio Fördermittel. Jährlich kostet die Struktur ca 1,5 Mio Zuschüsse, die Stadt beschäftigt in ihrer 100% GmbH 30 Menschen, ausserdem ca 5 Leute direkt in der Wirtschaftsförderung.

Die Steuereinnahmen aus Startups und ihren Angestellten sind natürlich deutlich höher als die Zuschüsse.

Geschäftsführer Sommer: „wir haben hier eine unglaubliche Unterstützung von allen: OB, Verwaltung, Gemeinderat“

Tolle Anregungen garantiert! Auf geht’s!

Lagebesprechung vor dem mafinex

Und hier das gefühlt grösste Foyer der Wlt in einem Innovationszentrum..

Entspannung vor dem pitch, inklusive Schaukel.

Einweihung des Neubau der Hochschule Neu-Ulm

Es ist geschafft! Grosse Eröffnung mit ganz Neu-Ulm. Herzlichen Glückwunsch!

Präsidentin Prof. Dr. Feser

Staatsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle

Dr. Beate Merk, MdL

OB Gerold Noerenberg

Landrat Thorsten Freudenberger

Die Misstunes Brassers

Jürgen Pommer, Dekan der Evangelischen und Markus Mattes, Dekan der Katholischen Kirche

Frieder Vogelsgesang, Baudirektor

Schlüsselübergabe