Kaum zu glauben: Neuer Bundestrojaner kommt als Trojaner durch die Hintertür

Auf Initiative der Bundesregierung hat der Deutsche Bundestag von außen kaum erkennbar neue Überwachungsregelungen in ein anderes Gesetz eingebaut. Er hat quasi mit der Taktik des Trojanischen Pferdes eine Neuauflage des Bundestrojaners in dieses Gesetz eingeschleust. Auf der Basis dieses Gesetzes sollen künftig Staatsanwaltschaften und die Polizei unter anderem Sicherheitslücken in der Software elektronischer Geräte ausnutzen können um beispielsweise die Kommunikation mittels Smartphones oder Pads an der Quelle erfassen und die Inhalte dieser Geräte auslesen zu können.

Diese Gesetzesnovelle erscheint unüberlegt, da sie offenkundig nicht nur heimlich, sondern auch ohne die Expertise von Datenschutz- und IT-Sicherheitsexperten erstellt wurde. Ihre Gefahr für die Informationsgesellschaft besteht ja vor allem darin, dass erkannte Sicherheitslücken nun womöglich nicht mehr veröffentlicht und repariert, sondern heimlich für die Überwachung ausgenutzt werden und schlimmer noch, in die Hände autoritären Staaten oder gar von Kriminellen gelangen können. Vor allem Terroristen das Handwerk zu legen ist sicher ein vordringliches Ziel, welches aber mit sozial verträglichen Verfahren umgesetzt werden muss, die es nach Ansicht von Datenschutz- und IT-Sicherheitsexperten zweifellos gibt (siehe z.B. www.stiftung-nv.de oder www.forum-privatheit.de).

Das Bundesverfassungsgericht hat bereits 2008 dem Einsatz von Bundestrojanern sehr enge Grenzen gesetzt (siehe hier). Es ist deshalb absehbar, dass auch diese Gesetzesinitiative wieder in Karlsruhe landen und offenkundig von den Richtern dort wieder kassiert werden wird. Umso mehr überrascht hier der Versuch, diesen Trojaner als Trojaner in einem anderen Gesetz zu verstecken.

Quelle: www.udis.de/aktuell/

Pressemitteilung: E.ON steigt bei greenXmoney ein und bietet „Wattpapiere“ an

Pressemitteilung

E.ON steigt bei greenXmoney ein und bietet „Wattpapiere“ an

  • Plattform bringt Grünstromerzeuger und Anleger zusammen
  • Private Investoren können online in Solar- und Windkraftanlagen investieren

Von den Chancen der Energiewende profitieren, auch wenn keine eigene Dachfläche für eine Photovoltaikanlage zur Verfügung steht: Diese Möglichkeit bietet E.ON jetzt allen Bürgern. Das Energieunternehmen ist dazu eine Partnerschaft mit greenXmoney eingegangen. Das deutsche Start-up betreibt eine Handelsplattform, die Erzeuger von Erneuerbarer Energie mit privaten Geldanlegern zusammenbringt. Von sofort an können Anleger online über www.eon.de/greenxmoney flexibel, sicher und bankenunabhängig in deutsche Solar- und Windkraftanlagen investieren.

Das Prinzip ist einfach: Eigentümer von Solar- oder Windkraftanlagen registrieren ihre Einheiten auf der greenXmoney-Plattform. Interessenten können die angebotenen Solar- und Windkraftanlagen vergleichen – etwa hinsichtlich Standort, Größe, Leistung oder Ertrag – und sich konkret für einen Grünstromerzeuger entscheiden. Mit einer Einmalzahlung in Höhe von mindestens 500 Euro erwirbt der Anleger einen Teil der zukünftigen Stromerträge des jeweiligen Solar- oder Windkraftwerks. Der Kunde muss sein Investment nicht bis zum Ende der Laufzeit halten, sondern kann dieses jederzeit weiterverkaufen.

„Unsere Partnerschaft mit greenXmoney bildet einen weiteren wichtigen Baustein in unserem digitalen Lösungsgeschäft. Mit unseren Batterie- und Speicherlösungen, der E.ON SolarCloud sowie Google Sunroof bieten wir innovative Produkte an, die unseren Kunden Unabhängigkeit ermöglichen. Mit greenXmoney können nun auch Kunden von Erneuerbaren Energien profitieren, die kein Eigenheim oder keine geeignete Dachfläche zur Verfügung haben, um selbst Strom zu erzeugen“, sagt E.ON-Vorstandsmitglied Karsten Wildberger.

„So einfach wie nie kann jeder genau nachvollziehen, wie sein Investment sich amortisiert und wie viel saubere Energie dabei ‚seine‘ Anlage erzeugt“, erklären Torsten Blumenthal und Murat Sahin, Geschäftsführer von greenXmoney. „Das freut nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel.“

Das Konzept folgt dem etablierten Verfahren eines Forderungskaufvertrages, bei greenXmoney „Wattpapier“ genannt. Anlagenbesitzer verkaufen die sicher erwartete Vergütung durch das Erneuerbare Energie Gesetz (EEG), Käufer erwerben diese Vergütung und erhalten dadurch eine planbare Wertsteigerung. Wer sein Geld einsetzt, erhält halbjährliche Zahlungen im Rahmen der getätigten Investition.

Das Geschäftsmodell hat für beide Seiten Vorteile: Dem Investment des „Wattpapier“-Käufers steht mit den Stromerträgen ein realer Gegenwert gegenüber, ohne dass sich der Anleger an der Anlage selbst beteiligt. Der Anlagenbetreiber erhält das benötigte Geld, bleibt aber zu jedem Zeitpunkt Eigentümer seiner Anlage und kann eine mögliche Überperformance bei der Stromerzeugung für sich behalten. Damit unterscheidet sich greenXmoney deutlich von anderen Crowdfunding-Modellen, bei denen sich die Anleger direkt an einer Anlage oder mit einem nachrangigen Darlehen beteiligen und somit mehr im Risiko stehen.

E.ON hält eine Beteiligung an greenXmoney in Höhe von 25,1 Prozent.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Besuch Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut im InnoZ

Wir bedanken uns bei allen Anwesenden, speziell natürlich bei Frau Dr. Hoffmeister-Kraut für die tolle und lockere Veranstaltung!

Ebenso für die tatkräftige Unterstützung von Day4Solutions, Verschwörhaus (auch für die innovative Redner-Stuhl-Beleuchtung!) und Fr. Anne Ammann für die Fotos!

Bitte um Teilnahme an der Onlinebefragung für den 5. Deutschen Startup Monitor

Liebe Startup-Gründer,

ihr möchtet auf die Belange eurer Branche und eurer Region in der „wichtigsten Studie über junge Unternehmen in Deutschland“ (DIE ZEIT) aufmerksam machen und dabei tolle Preise gewinnen? Der Deutsche Startup Monitor (DSM) des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V. wird auch in diesem Jahr durch neue Schwerpunkte spannende Einblicke in das deutsche Startup Ökosystem liefern.

An der Umfrage könnt Ihr unter folgendem Link teilnehmen: http://umfrage.deutscherstartupmonitor.de/dsm113

Teilnehmer können u.a. eine Wildcard zur German Valley Week – einer Delegationsreise des Startup-Verbandes in das Silicon Valley – sowie Steuer- und Rechtsberatungen von KPMG und Seminare mit Prof. Dr. Tobias Kollmann gewinnen.

Der DSM ist eine jährlich stattfindende Onlinebefragung zu Startups und gründerfreundlichen Rahmenbedingungen in Deutschland.Der DSM möchte für Transparenz und Verbesserungen im deutschen Startup-Ökosystem sorgen. Auf Basis der Daten soll das Potential und die Bedeutung von Startups in Deutschland bestimmt und Handlungsempfehlungen für die Politik aufgezeigt werden.

Weitere Informationen unter http://deutscherstartupmonitor.de

20 Jahre Sparkassen-Gründerpreis

Große Feier zur Preisverleihung des Sparkassen-Gründerpreises Baden-Württemberg in der Sparkassenakademie in Stuttgart

Präsident Schneider, der Preisträger 2005, Ministerin Dr.Hoffmeister-Kraut, der langjährigste Juror und der Moderator.

Ich glaube, ich war dieses Jahr das 5. Jahr in der Jury. Gut organisiertes, ausführliches Bewertungssystem mit Rückmeldung an die BewerberInnen.