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In eigener Sache/Netzwerke und Kontakte

bawükommt 2019, 3. Tag: Bratis­lava

Ein Mann und eine Frau schütteln sich die Hände vor einem Aufsteller der TFU mit einem Bild von einem Drachen.

Stan­des­ge­mässe Abfahrt direkt vor der Staats­oper. Die total zentrale Lage des Hotels hat uns hinsischt­lich Kultur leider nichts genützt, aber schee iss halt scho.

Nächste station: Bratis­lava. Startup-Space im Einkaufs­zen­trum. Von aussen etwas abgenutzt, aber innen kommen wir in eine gut bekannte Startup-Welt.

Sogar mit wesent­li­chen Verbes­se­run­gen gegenüber dem Standard: zur Tonanlage für die Pitches kommen ein Klavier und zwei Gitarren.

YesElf stellt sich vor. YesElf hilft beim Ausetzen passender digitaler Kultur im Unter­neh­men mittels KI. Mit dem System können Soft­ware­lö­sun­gen optimal einge­setzt und trainiert werden, es gibt mitlau­fende Unter­stüt­zung und Erklärung.

Die Slowakei ist perfekt für Startups meint Peter, die Talente sind da und der Testmarkt auch.

Eine kleine VC-Szene ist vorhanden, die Regierung hat das Thema verstan­den. Bisher arbeitet die Firma erfolg­reich ohne Inves­to­ren­ka­pi­tal.

Das Ökosystem in Bratis­lava hat einige Spaces, die Slowakei hat zwar einige Unicorns, aber.wenig erfolg­rei­che Startups. Tech­no­lo­gisch sind die Fähig­kei­ten hoch, aber Marketing und Sales sind ein Problem.

Die Unter­stüt­zung der EU ist wichtig, Finan­zie­rung wurde besser und die Entwick­lung der letzten Jahre ist positiv. Die richtigen Talente sind schwer zu finden, aber die tech­no­lo­gi­sche Ausbil­dung ist sehr gut. Marketing krankt an mangeln­der erfahrung, gute Leute bleiben ggf. im Ausland, Stichwort “brain drain”.

Nächster Stop: Science Park, Comenius Univer­si­tät Bratis­lava.

Es gibt erst mal die culi­na­ri­sche Grundlage jeder Startup-Aktivität: Pizza. Die bestellte Menge reicht voraus­sicht­lich bis nächste Woche..

Sensoneo ist seit 5 Jahren auf dem Markt und bietet senso­ren­ge­stütz­tes Abfall­ma­nage­ment. USP: besonders hässliche, aber extrem haltbare Sensoren.

Mitgrün­de­rin Andrea Basilova

Kunden­ge­trie­bene Lösungen, finan­ziert mit 2 Inves­to­ren­run­den und EUR 2,2 Mio. Citysens, wenn ihr mithört: nehmt mal Kontakt auf.

Das Team hat sich gut entwi­ckelt; Michael ist der erste Verr­trieb­ler für die DACH-Region

Aktuell arbeitet Sensoneo an Müller­ken­nungs­ver­fah­ren mittels Radar. Spezia­li­tät in Deutsch­land: überall Kundenmit LoraWAN- Netz­wer­ken.

Tipp für Startups: Web-Chat für Leads. Die werden übrigens über die Website generiert und an 8–9 Sales-Reps verteilt. Instagram hilft auch.

Andrea meint, dass es inzwi­schen eine gute Szene in Bratis­lava gibt, mit sehr inter­es­san­ten VC- und Mento­ren­kon­tak­ten.

Nächster Stop: CIVITTA an der Uni, wo wir auch mit Sapie, einer Inno­va­tions-Allianz für die digitale Wirt­schaft zusammen treffen.

Bratis­lava hat eine große Campus-Uni, wir sind jetzt im Gebäude der Fakultät für Infor­ma­tik

CIVITTA unter­stützt als Netzwerk auf Staats­ebene Startups und Inves­to­ren, Firmen und Wissen­schaft bei Finan­zie­rung (bis tu EU-Funding), Inno­va­tion und Globa­li­sie­rung.

Peter von CIVITTA

Hier erfahren wir, dass wirklich viel gemacht wird, wenn die Akti­vi­tä­ten auch noch zu frag­men­tiert sind.

Mein — schon öfters gezogenes — Fazit: die startup-Welt ist gren­zen­los und wenn’s an der einen oder anderen Stelle auf Staa­ten­ebene auch etwas hakt, die Denke jeden­falls ist globa­li­siert.

Jaroslav, Neulogy ventures, meint, dass alles was hier passiert, trotz und nicht wegen der Regierung passiert.

Inter­es­sante Diskus­sion über die Möglich­kei­ten der Slowakei.

Schon wieder ein neuer Stop — der letzte offi­zi­elle heute: Sygic.

Schon mal ein span­nen­des Tipi im Hinter­grund…

Navi­ga­ti­ons­soft­ware für profes­sio­nelle und private Anwen­dun­gen, ausserdem Dashcam und Verhal­tens­be­wer­tung.

.. und es wird richtig gemütlich bei der Präsen­ta­tion. Hoch­klas­sige “Startup”-Ausstattung.. obwohl eine 2004 gegrün­dete Firma mit 200 Mio user nicht mehr als Startup zählen kann.

Sygic logiert in einem Büro­kom­plex, der inmitten mehrerer Baustel­len steht.. Bratis­lava im Baufieber. Etwas weniger Höhe als in Shenzhen, aber auch sehr modern.

Hier das modell im Foyer, aber so sieht es auch in echt aus.

Übrigens gibts auch hier Gitarren auf der Bühne.

So sieht eine bawükommt-Gruppe nach 3 Tagen hardcore-Reise aus: etwas erledigt.

Veröffentlicht am 11. Oktober 2019 von Beitragsreihen

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