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Grün­dungs­fi­nan­zie­rung 2: Wenn Berater, dann Finan­zie­rung über Grenke?

Ein Mann und eine Frau schütteln sich die Hände vor einem Aufsteller der TFU mit einem Bild von einem Drachen.

Viele Grün­dungs­vor­ha­ben werden gut beraten, z.B. über geför­derte Bera­te­rin­nen und Berater von RKW oder KfW. Sie zahlen einen Eigen­an­teil und erhalten wesent­li­che Unter­stüt­zung. Wußten Sie aber, dass Sie mit dieser Inves­ti­tion auch eine Finan­zie­rung voran­trei­ben können?

Wenn Sie eine Finan­zie­rung bis EUR 100.000 für ein Unter­neh­men suchen, das nicht älter ist als 3 Jahre und den Förder­kri­te­rien für bestimmte Förder­kre­dite entspricht, so ist das Angebot der Grenke-Bank mögli­cher­weise inter­es­sant für Sie.

Der Hinter­grund: die Grenke-Bank hat sich im Bereich der Finan­zie­rung bis EUR 100.000 eine Nische vorge­nom­men. Grenke ist bekannt als durch­or­ga­ni­sier­ter Leasing-Finan­zie­rer mit quasi auto­ma­ti­sier­ter Projekt­be­ar­bei­tung und mit sehr kurzen Antwort­szei­ten.

Die Expertise, eine Finan­zie­rung in einem über­schau­ba­ren Bereich schnell und unkom­pli­ziert durch­zu­füh­ren, bietet Grenke nun einer Ziel­gruppe an, die bei solchen Beträgen oft schwer hat. Der Aufwand einer normalen Bank für einen geringen Kredit­be­trag ist über­pro­por­tio­nal hoch. Daher werden auch inter­es­sante Projekte oft nicht ange­nom­men, weil die Margen der Förder­kre­dite zu gering sind.

Auch Grenke muss natürlich rechnen. Dabei ist man auf die Idee verfallen, die Bera­tun­gen von RKW oder KfW, ggf. auch die durch ein Gründer­zentrum als Grundlage zu nehmen. Ein akkre­di­tier­ter Berater verfügt über ein Internet-Portal, auf dem der Kredit­an­trag komplett einge­ge­ben werden kann. Die Projekt­be­wer­tung wird quasi “ausge­la­gert”, zumindest teilweise und die Verwal­tungs­ar­beit, einen Kredit­an­trag zu komplet­tie­ren, übernimmt ebenfalls der Beratende.

Grenke fungiert als Ihre Hausbank, die die Förder­kre­dite mit gerings­mög­li­chem Aufwand abrufen kann.

Grenke verlangt keinerlei Sicher­hei­ten — das wäre wieder Verwal­tungs­auf­wand — und geht so mit 20% ins Risiko (die Bürg­schafts­bank BW oder eine ähnliche Stelle trägt die übrigen 80%).

Das Konzept ist nicht für alle geeignet, aber lohnt eine Betrach­tung. Fach­kun­dige Beratung im Grün­dungs­sta­dium wird über Inno­va­ti­ons­gut­scheine und weitere Programme gefördert und ist definitiv sinnvoll. Eine Beratung nur wegen einer Finan­zie­rung zu beauf­tra­gen, wird sich selten rechnen. Wir beraten Sie gerne, ob dieses Modell für Sie in Frage kommt.

Selbst­ver­ständ­lich fliessen keinerlei Provi­sio­nen von Grenke an die Bera­ten­den.

Besten Gruss

Ulrike Hudel­maier

 

 

Veröffentlicht am 15. März 2013 von Finanzierung

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