Archiv der Kategorie: In eigener Sache

Themen, die die TFU betreffen und die Sie interessieren könnten

Burgfest!

Sommer, Sonne, Netzwerk! Am Montag hat sich das Ulmer Start-up Ökosystem auf Einladung der TFU, des Creative Energy Accelerators und des Start-ups aurivus auf der Wilhelmsburg zum gemeinsamen Feiern und Netzwerken getroffen. Gründe zu Feiern gab es einige: zuallererst natürlich die Möglichkeit, sich wieder persönlich zu treffen und auszutauschen. Den erfolgreichen Start des Creative Energy Accelerators, mehrere erfolgreiche Finanzierungsrunden für Start-ups und den letztjährigen Erfolg von aurivus beim CyberOne-Award.

Bei perfektem Wetter gab´s neben kühlen Getränken, bester Verpflegung und guten Gesprächen auch geführte Touren durch das historische Gemäuer mit beeindruckendem Ausblick über Ulm. Alle Akteure des Ökosystems arbeiten weiter hart daran, dass die Gründe für eine baldige Wiederholung dieses schönen Abends nicht ausgehen. Danke an alle, die den Weg auf die Wilhelmsburg gefunden und mit uns gefeiert haben!

Start-up BW Pro-Tect: Landesregierung verlängert Rettungsschirm für krisengeschüttelte Start-ups

Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut: „Industriepartner und private Investoren halten sich weiterhin zurück, was in Folge das Aus für viele Gründerinnen und Gründer bedeuten kann. Unser Programm hilft ihnen, die Zeit bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken“

Der Rettungsschirm „Start-up BW Pro-Tect“ für krisengeschüttelte Start-ups wird bis Ende September verlängert und von 30 Millionen auf 36 Millionen Euro aufgestockt. Das hat der Ministerrat heute (22. Juni) beschlossen. „Start-ups sind durch die Corona-Pandemie weiterhin in einer sehr schwierigen Lage. Industriepartner und private Investoren halten sich bislang mit neuen Start-up-Kooperationen und Investments zurück, was in der Folge das Aus für viele Gründerinnen und Gründer bedeuten kann. Dies betrifft bei weitem nicht nur Start-ups mit Bezug zur Gastronomie, Touristik oder anderen ganz unmittelbar stark von der Pandemie betroffenen Brachen“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Unser bundesweit einzigartiges Programm hilft den Jungunternehmen, die Zeit bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken. Die Start-ups haben in dieser Ausnahmesituation außerdem kompetente Ansprechpartner vor Ort, an die sie sich wenden können.“

„Start-ups leisten einen wesentlichen Beitrag bei der Beschleunigung notwendiger Transformationsprozesse im Bereich der Digitalisierung, der Mobilität und des Klimaschutzes. Ein Aus der Programmförderung würde diese wichtigen Prozesse behindern. Gerade nach der Pandemie ist Baden-Württemberg auf solche Nachwuchsunternehmen mehr denn je angewiesen“, ergänzte die Ministerin. In Baden-Württemberg sei das Gründungsgeschehen stärker auf B2B, also auf Geschäftskunden konzentriert. „Während der Pandemie war es für viele Start-ups nicht möglich, neue Geschäftskunden zu gewinnen, sich auf Fachmessen zu präsentieren oder bereits avisierte Pilotprojekte umzusetzen – etwa im Bereich der Smart-Produktion, in der Industrie oder bei mittelständischen Unternehmen.“

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg unterstützt Start-ups in der Corona-Krise seit Juni 2020 mit dem Förderprogramm „Start-up BW Pro-Tect“. Pro-Tect ist eine Ausweitung der bundesweit einmaligen Frühphasenförderung „Start-up BW Pre-Seed“ auf krisengeschüttelte Start-ups, die die erste Finanzierungsrunde schon erfolgreich beendet und erste Markterfolge bereits erzielt haben. Seit dem operativen Start von Pro-Tect Ende Juni 2020 erhielten bis heute bereits über 140 Start-ups eine Unterstützung. Dies entspricht einem Bewilligungsvolumen von rund 25 Millionen Euro aus Landesmitteln sowie zusätzliche Mitteln von privaten Ko-Investoren in Höhe von rund 5 Millionen Euro.

Weitere Informationen

„Start-up BW Pro-Tect“ wird wie ein Wandeldarlehen gewährt und kann einen ersten Kapitalbedarf von bis zu 200.000 Euro abdecken, wovon 80 Prozent vom Land finanziert werden und 20 Prozent von privaten Ko-Investoren stammen müssen. In begründeten Ausnahmefällen kann der Zuschuss auch bis zu 400.000 Euro betragen.

Die Voraussetzungen für eine Förderung sind:

  • Der zusätzliche Liquiditätsbedarf muss aufgrund von negativen Effekten durch Corona entstanden sein.
  • Die Gründung des Start-ups darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen und es wurden noch keine Gewinne ausgeschüttet (Gemäß Artikel 22 AGVO).
  • Grundsätzlich darf noch nicht mehr als zwei Millionen Euro Eigenkapital aufgenommen worden sein.
  • Es muss sich um ein wachstumsorientiertes Geschäftsmodell handeln, welches im Kern von innovativen Produktentwicklungen oder Anwendungen getragen wird (zum Beispiel KI-Anwendungen, Plattformtechnologien, E-Commerce, Smart-Green-Technologien, Industrie 4.0 oder Life Sciences).
  • Die Empfehlung sowie die Begleitung muss durch einen Start-up BW Accelerator und Programmpartner von „Start-up BW Pre-Seed“ erfolgen.
  • Privaten Ko-Investoren müssen unverändert mindestens 20 Prozent der jeweiligen Start-up-Finanzierung zu gleichen Konditionen wie das Land übernehmen.
  • Die Berechnungsgrundlage für den Finanzierungsbetrag ist der „Cashburn“, also die fortlaufenden zahlungswirksamen Kosten abzüglich etwaiger Umsätze der nächsten sechs Monate.

Das Programm ist ein zentraler Bestandteil der Landeskampagne „Start-up BW“ des Wirtschaftsministeriums und wird von der L-Bank, der Förderbank des Landes Baden-Württemberg, betreut.

Weitere Informationen finden Sie unter www.startupbw.de.

Unser Accelerator gibt echt Gas!

Ein „Accelerator“ hat was ja was mit Beschleunigung zu tun, auf englisch ist das das Gaspedal. Und ich habe wirklich den Eindruck, dass sich da ganz gewaltig was beschleunigt in der Region. Tolle Kooperationen gehen voran, super Start-ups stoßen zu uns, insgesamt ist viel Aufbruchstimmung und keinerlei Blues, aus welchen Gründen auch immer zu bemerken.

Wer noch dazu stoßen möchte: informiert Euch unter www.creative-energy-accelerator.de oder über LinkedIn und Instagram.

Dank an Euch alle! So machen wir weiter!

Teststrategie: an neue Erkenntnisse anpassen

Liebe Freundinnen und Freunde der TFU,

wie schon im Januar durchgegeben und seit August letztes Jahr praktiziert, testen wir gerne und viel. Das werden wir auch weiterhin tun.

ABER: die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse verlangen ein Update.

Erhofftes Endresultat
Tests: tolle Sache, aber man muss wissen, wann und wofür.

Testen mit Spucke oder Nasenstäbchentest (Antigen) ist wirksam wenn

  • es schon Symptome gibt – durch den Test weiß man genau, ob jemand Corona hat oder nicht
  • man regelmäßig alle paar Tage testet. Schlüsselworte sind: Regelmäßig und alle.

Was wir uns sicher alle gewünscht hätten, ist ein Test „bei Bedarf“, um z.B. vor einem Termin sicher zu gehen, dass wir jetzt im Moment nicht ansteckend sind. Das gibt es mit dem PCR-Test, aber der hat Vorlauf. Daher klappt die Testerei per Antigen-Test direkt vor einem Termin, dem Laden oder der Konzerthalle leider nicht ganz so, wie erhofft.

Grund: der Test schlägt erst an, wenn es genügend abgestorbene Zellen im Rachen gibt, weil die die Antigene tragen (oder so, fragt mich bloß keine biomedizinischen Details).

Bis Zellen, die infiziert waren, abgestorben sind, dauert es aber ein paar Tage und bereits davor – also wenn die Zellen bereits volle Pulle Viren produzieren, sich aber noch keine Symptome zeigen – funktioniert der Test nicht richtig.

Das bedeutet nicht, dass die Antigen-Tests nutzlos sind, aber wir möchten die Wichtigkeit von AHA und möglichst wenigen persönlichen Kontakten betonen.

Bei regelmäßiger Anwendung ist trotzdem eine deutlich höhere Sicherheit im Team gewährleistet, weil die Ansteckung, die vielleicht beim ersten Mal noch durchrutschte, dann kurz darauf sicher gefunden wird.

Unsere Strategie im Team sind Testungen von allen, jeweils Montags und Donnerstags, noch daheim. Das werden wir so beibehalten.

Weiterhin gibt es den PCR-Test, der nach anderen Kriterien sucht und die Viren in allen Stadien findet – dessen Nachteil: der Vorlauf von ca. einem Tag. Wir bieten diesen Test weiterhin zum Selbstkostenpreis an und haben bisher die Ergebnisse vom Labor immer rasch bekommen können.

Sprechen Sie/sprecht uns an, wenn es um die richtige Strategie geht, wir arbeiten eng mit Leuten, die sich mit so etwas auskennen.

Ich persönlich werde mich impfen lassen, sobald ich dran bin und berichte dann. Bis dahin per Video, Telefon, vor der Tür, wie auch immer, werden wir auf jeden Fall in gutem Kontakt bleiben.

Viele Grüße

Eure/Ihre

Ulrike (Hudelmaier)

Wir sind Accelerator!!!

Seit kurzem wissen wir´s: wir sind Teil von Start-up BW Accelerators und freuen uns tierisch.

Die Planung läuft auf vollen Touren und mit ganz viel creative energy, definitiv. Ab Mai gibt es zusätzlich zu den tollen Programmen der ersten Phase Early Stage an Hochschulen und der Uni, die StartupSÜD organisiert, interdisziplinäre Module in weiteren zwei Stufen: Start-up Ready und Investment Ready.

Das Programm ist so aufgebaut, dass wir Schwerpunktthemen in eigenen Sessions vertiefen. Erstes Schwerpunktthema ist Energy Conversion and Storage – ein Thema, das in Ulm richtig gute Unterstützende hat und mit dem wir durchstarten werden.

Eine eigene Website geht bis Ende März live und ab da sind wir dann auch auf Instagram und Linked-in.

Juhu!

Antigen-Test Schritt für Schritt

Am Wochenende habe ich bei einer befreundeten Ärztin den „Spucke-Test“ durchgeführt und Schritt für Schritt dokumentiert.

Den Test gibt es bei uns. Selbstverständlich dürfte man ihn nach Erwerb auf keinen Fall eigenmächtig und ohne medizinisches Fachpersonal morgens im Bad alleine durchführen, z.B. immer montags und freitags. Das wäre extrem unangebracht. Zumindest bis zur Zulassung für genau dieses Vorgehen. Dann allerdings ist das ein Game-Changer.

Zutaten
Bestandteile des Tests, von rechts: Testkassette, Spuckebehälter, Pipette, Probenröhrchen mit -stäbchen (an grünem Schraubdeckel) und hellem Schraubdeckel (eigenes Gewinde)
Probenabgabe
1. Los geht´s: Probe abgeben. Selbsterklärend.
Probenröhrchen vorbereiten
2. Probenröhrchen vorbereiten: grünen Deckel aufschrauben. Vorsicht, nichts verschütten!
Spucke in Pipette
3. Probenmaterial in die Pipette füllen. Kann man auch durch leichtes Ansaugen machen.
Probenmaterial ins Probenröhrchen
4. Das Probenmaterial ins Probenröhrchen füllen, mit dem Probenstäbchen (im Hintergrund, grünes Gewinde) zuschrauben.
Schütteln
5. Zugeschraubtes Probenröhrchen gut schütteln.
Probenkassette entnehmen
6. Das Tütchen aufschneiden und die Probenkassette entnehmen.
Probenflüssigkeit auftropfen
7. Weißen Deckel ganz oben am Probenröhrchen aufschrauben. 3 Tropfen der Flüssigkeit auf das untere Feld „S“ träufeln.
Erhofftes Endresultat
8. Testergebnis nach 15 Minuten ablesen. C = Kontrollstreifen, muss erscheinen; Negative, wenn nur nur der C-Streifen erscheint, Positiv, wenn beide sichtbar werden. Wenn gar kein Streifen angezeigt wird, ist der Test ungültig.

Frohe und sichere Weihnachten in der TFU: Öffnungszeiten vom 21.12.2020 bis 8.1.2021

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, liebe Teams,

ein ungewöhnliches Jahr geht zu Ende. Aufgrund der Anstrengungen von Ihnen, unseren Partnerunternehmen in den Häusern und unserem Team konnten wir gemeinsam bisher Corona-Fälle verhindern. Wir danken Ihnen sehr für Ihre Rücksichtnahme und Umsicht und hoffen, dass Ihnen ein unbeschwertes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familien möglich sein wird.

In diesem Zusammenhang nehmen wir den Appell auf, den die Regierungen von Bund und Ländern aussprechen: wenn wir uns alle 5-7 Tage vor dem Fest ganz besonders eng an die Kontaktbeschränkungen halten, verringern wir die Risiken für alle, die einer Risikogruppe angehören und können deutlich entspannter mit unseren Lieben Weihnachten feiern.

Das TFU-Team hat sich daher abgestimmt, um diese möglichst kontaktlose Zeit auch für Sie in der TFU zu gewährleisten.

Vom 21.12. bis 23.12. und am 7. und 8.1.2021 sind wir zwar in einem Schichtsystem in den Häusern präsent, werden diese aber soweit es geht für den Publikumsverkehr sperren.

Wir bereiten den Jahresabschluss und den Beginn des neuen Jahres vor – Sie kennen das, da ist sowieso viel zu tun, wobei man möglichst konzentriert arbeiten sollte, von daher passt das sehr gut 😉

Weiterhin sind wir für Sie da. Bitte wenden Sie sich in diesen Tagen jedoch per Telefon oder E-Mail an uns. Der Empfang wird nicht besetzt sein und wir schließen die Türen zur Start-up-Lounge wie auch den Service-Büros. Die Post wird vom 21.-23.12. und am 7. und 8.1.2021 selbstverständlich erledigt, aber wir möchten versuchen, dies ohne persönliche Treffen zu tun.

Wie jedes Jahr hat die TFU vom 24.12.2020 bis zum 6.1.2021 (je einschließlich) Weihnachtspause. Einige von Ihnen und von uns werden es sich nicht nehmen lassen, an Lieblingsprojekten weiter zu arbeiten, aber ganz genüsslich in der Ruhe und dem Frieden der Zeit „zwischen den Jahren“, eine meiner persönlichen Lieblingszeiten. Dafür wünsche ich von Herzen kreatives Schaffen.

Wenn Sie für die Zeit ab dem 21.12. absehbare Aufträge an unser Team haben oder Ihre Abläufe mit uns koordinieren möchten, sprechen Sie uns bitte schon jetzt an. Wir werden ganz bestimmt Lösungen finden, damit Sie sicher fröhliche Weihnachten feiern können.

Besten Gruß

Ulrike Hudelmaier

P.S.: wenn Sie für sich oder Ihre Teams noch Pool-Testungen benötigen, weil Sie doch nicht ganz sicher sind, was die Infektionslage ist: die Option über uns besteht nach wie vor. Wir geben den letzten Tag für die Einreichung noch bekannt.

Maßnahmen für den Herbst

Liebe Mitglieder der TFU,

ab Montag, 2.11.2020 gelten erneut Einschränkungen im öffentlichen Leben. Wir schauen weiterhin genau darauf, dass wir die TFU für Sie offen halten und arbeitsfähig bleiben.

Die Vorschriften sind ausdrücklich darauf ausgerichtet, die wirtschaftlichen Aktivitäten am Laufen zu halten und natürlich, das Gesundheitssystem nicht zu überfordern.

Ich halte beides für machbar und bin zuversichtlich, dass sich die Anstrengung lohnt.

Damit auch Sie stets arbeitsfähig und sicher bleiben, bieten wir weiterhin Pool-Tests an, lediglich unter dem Vorbehalt, dass das Labor die Kapazitäten auch weiterhin bereit stellen kann. Bisher war dies jedoch kein Problem, die meisten Ergebnisse waren sogar am selben Tag da.

Weiterhin ist jedes Unternehmen direkt verantwortlich. Bitte wenden Sie sich immer an uns, wenn es Fragen wegen der Umsetzung in Ihrem Unternehmen gibt.

Besten Gruß

Ulrike Hudelmaier

Corona im Herbst – jetzt nicht nachlassen! Aktuelle Maßnahmen + Pool-Tests

Liebe Partnerunternehmen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Partnerunternehmen, liebe Start-ups,

für Eilige:

  • Corona-Maßnahmen: dran bleiben! Ansteckungen verhindern!
  • Alle Unternehmen müssen ihre eigenen Corona-Konzepte erstellen – Hilfe und Diskussionspartner bei uns
  • TFU-Konzept für Gemeinschaftsflächen hier vorgestellt
  • Für sichere Arbeitsfähigkeit: Regelmäßige PCR-Pool-Tests. EUR 33 pro Person, Koordination und Abrechnung (Selbstkostenpreis) zentral über TFU. Anmelden bei info@tfu.de!
Wir sind rundum auf die Probenentnahme vorbereitet!
(Aber im Ernst: das ist eigentlich ganz einfach und es kann fast jeder selbst machen.)

Im Detail:

Die Situation der Pandemie ändert sich auch weiterhin ständig. Ich finde, bisher haben wir das alles alle gemeinsam ziemlich gut hinbekommen. „Jetzt nicht nachlassen!“ heißt die Devise.

Es kommt der Herbst und mit ihm eine noch größere Herausforderung, Corona-Ansteckungen möglichst gering zu halten. Wenn die Erkältungssaison losgeht, wird es eine sehr teure Option sein, Mitarbeiter wegen üblicher Symptome auf Verdacht in Quarantäne zu schicken. Glücklicherweise gibt es hierfür inzwischen Lösungen.

>>> Bitte daher diesen (langen) Post sorgfältig lesen.

Keine Ansteckung ist der beste Schutz!

Ich war am Anfang ja mal der Meinung, dass ich mich am besten gleich anstecke und es schnell hinter mich bringe. Der Meinung bin ich nicht mehr. Absolut nicht mehr! Auch bei jungen und/oder bisher gesunde Menschen kann Corona schwere Schäden verursachen, vor allem aber können durch unwissentliche Ansteckung Risikogruppen in Mitleidenschaft gezogen werden – in allen Altersgruppen.

Also stecken wir uns besser gar nicht erst an.

Wie?

Kontaktinfektionen müssen wir weiterhin ernst nehmen, doch vor allem auch Übertragung über Tröpfchen und Aerosole müssen vermieden werden. Alles gar nicht so schwierig. Unserer Erfahrung nach lassen sich die notwendigen Maßnahmen im Alltag ganz gut unterbringen und führen zu eigentlich verhältnismäßig geringfügigen Einschränkungen – wenn wir die Fallzahlen weiterhin weit unten halten. Die Herdenimmunität anzustreben ist, wie man heute weiß, kein vertretbares Ziel. Es ist also wichtig, dass wir uns alle weiterhin vorsehen.

Unternehmen: Eigene Konzepte erstellen und weiter führen:

Als Mieter in unseren Häusern ist jedes Unternehmen verantwortlich für eine eigene Strategie.

Auch wir, die TFU, sind ein Unternehmen und haben somit eine TFU-spezifische Strategie ausgearbeitet. Unser Team ist vorbereitet und handhabt die Hygieneregeln routiniert. Eintragungen von außen beschränken wir, indem wir alle privaten Aktivitäten auf ein Minimum reduzieren, wie wir das bereits seit dem 10.3. machen.

>>>> Bitte sprecht/ sprechen Sie uns bei Diskussionsbedarf zu Ihrer/ Eurer eigenen Strategie an.

Das TFU-Konzept für alle gemeinsamen Flächen:

Um die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Mieter in den Häusern zu gewährleisten, haben wir für die gemeinschaftlich genutzten Flächen im Rahmen unserer Strategie folgende Maßnahmen eingeführt: 

  1. Desinfektionsmittelspender an allen Hauseingangstüren und in den Besprechungsräumen. Bitte unbedingt häufig benutzen; wir sorgen für die Nachfüllung
  2. Belegung der Seminarräume – wie bisher auch – nur mit eigenen Mietern oder gut bekannten, verantwortungsvollen Nutzern bzw. Firmen
  3. Desinfektionsplan der Reinigungsfirma Barz: regelmäßige Reinigung aller wichtigen Flächen vor, z.B. Türklinken (bitte aber auch selbst weiterhin die eigenen Klinken desinfizieren).
  4. Desinfektionsplan für die Seminarräume (Desinfektionsmittel und Putzlappen gibt es bei Schlüsselübergabe; Desinfektion vor jedem Meeting durch die Nutzer)
  5. Lüftungsplan im Foyer GTZ
  6. Lüftung für die Seminarräume durch die Nutzer; Einweisung bei Schlüsselübergabe

Das Maskentragen schreiben wir bewusst nicht vor. Wir bitten jedoch dringend darum, in den Häusern den Mindestabstand von 1,5m einzuhalten und empfehlen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung überall dort, wo dieser Abstand nicht eingehalten werden kann. 

In Restaurant und Kantine sind Mund-Nasen-Bedeckungen lt. Vorgaben des Gesetzgebers verpflichtend zu tragen.

Arbeitsfähigkeit sicher erhalten: PCR-Pool-Tests zentral über TFU

Wenn Unternehmen nicht wegen ein paar Erkältungssymptomen, wie sie im Herbst sicher häufiger vorkommen, ständig ganze Teams in Quarantäne schicken wollen, müssen sie häufig testen. Wir haben uns dazu eingehend mit Fachleuten beraten, um eine effiziente Lösung für alle Partnerunternehmen anbieten zu können.

Das Mittel der Wahl sind Pool-Tests.

Es handelt sich um die sehr aussagekräftigen PCR-Tests, die in sogenannten Pools ausgewertet werden, um Kosten zu sparen.

Eine Anzahl von Abstrichen wird gemeinsam daraufhin getestet, ob es überhaupt einen positiven Befund darin gibt. Nur in diesem Fall müssen die Tests eines betroffenen Pools auf individueller Basis nochmals gemacht werden. Da die Labore aktuell nur bei ca 1% aller Testungen Corona-Material finden, ist dieses Ausschlussverfahren eine sehr effiziente Maßnahme.

Allerdings ist es als kleines Unternehmen nicht ganz einfach, die richtigen Anbieter zu finden und deren Aufmerksamkeit zu erringen.

Gemeinsam sind wir stärker: mit dem Diagnoselabor Dr. Susa in Ulm haben wir eine Vereinbarung getroffen, so dass alle TFU-Unternehmen derartige Pool-Tests unkompliziert nutzen können. Wir, TFU, koordinieren und organisieren für Sie/ Euch.

Pro Person und Testung kostet das Ganze EUR 33,00; die Tests werden in 5er oder 10er-Gruppen zusammen gefasst und mit Bestätigungsmessung durchgeführt. Die individuelle Testung für den Fall, dass positives Material im Pool gefunden wird, ist im Preis bereits enthalten.

Sinnvoll nach aktuellem Stand ist es, diese Option einmal die Woche zu nutzen und z.B. immer Montags das gesamte Team eines Unternehmens durchgängig zu testen.

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist dann für den Rest der Woche niemand ansteckend. Das heißt natürlich nicht, dass man die Schutzmaßnahmen herunter fahren kann, aber es ist doch im jeweiligen Team ein sichereres Arbeiten mit geringer Ausfallwahrscheinlichkeit möglich.

Der Turnus kann natürlich von jedem Unternehmen individuell gewählt und nach Bedarf angepasst werden.

Die Proben werden im Unternehmen selbst genommen und können bei uns abgegeben werden. Sie werden am gleich Tag entweder vom Labor bei uns abgeholt oder von uns dort abgegeben. Die Ergebnisse liegen noch am selben Abend vor.

Wenn Sie mitmachen möchten/Ihr mitmachen wollt, bitten wir um Nachricht unter info@tfu.de. Wir informieren dann über alle weiteren Schritte und die richtige Vorgehensweise für die Abstriche. Die Tests werden in der monatlichen Abrechnung zum Selbstkostenpreis weiter berechnet.

Auch unser gesamtes TFU-Team wird sich regelmäßig testen lassen.

Wir gehen davon aus, dass es in Kürze sehr günstige „Spucke-Tests“ (Antigen-Tests) geben wird, mit denen man dann noch deutlich häufiger und viel günstiger testen kann, aber bis dahin sollten wir nicht warten. Regelmäßige Tests zu vertretbaren Kosten können bereits jetzt stattfinden, um die Arbeitsfähigkeit Ihrer/ Eurer Teams zu erhalten. Nichts ist so teuer, wie die Quarantäne ganzer Unternehmen.  

Bitte macht/ machen Sie mit!

>>>>> Wenn es Fragen gibt, sprecht/ sprechen Sie uns jederzeit an.

Herzlichen Gruß

Ulrike Hudelmaier