Archiv des Autors: Unternehmens-Know-How

Schmalenbach-Gesellschaft bei Fraunhofer IGCV in Augsburg zu I 4.0

Die Schmalenbach-Gesellschaft tagt heute am Fraunhofer IGCV in Augsburg. Produktionstechnisches Institut mit Kompetenzen für Komponenten und Prozesse, darunter

Sauberkeit

digitales Engineering, flexible Anlagentechnik und Mensch-Roboter-Kooperation. Intelligent vernetzte Produktion mit Lernfabrik.

Ressourceneffiziente Fabriken.

Vorstellung des Europa-projektes Innopeer AVM. Vernetzung zum Thema I 4.0 -Qualifizierung.

KUKA berichtet über Personalarbeit in digitalen Zeiten.

Bits & Kaffee mit TFU-Unternehmen Foundea GmbH

Zielgenaue Internetwerbung zur Generierung von Traffic und optimierten Conversion rates mittels Recherche, Testen und Landing Page zum kleinen Preis.

Danke, Mahir Yilderim (hier im Schatten seiner Präsentation, rechts im Bild) für einen sehr spannenden Vortrag!

Beispiel gerade unsere Stellenausschreibung: jobs.tfu.de/office-manager

Es „micro-testbeddet“ in der TFU

Eine spannende Woche in der TFU: am Mittwoch tagte die 3. Runde unseres Micro-Testbeds „Smart Facilities“ und brachte erste Testläufe zur Digitalisierung auf den Weg. Laut Aussage der Moderatoren ist „unser“ Testbed das schnellste und zielorientierteste. Wusste ich´s doch, in Ulm und Umgebung sind die Besten! 😉

Ausserdem gab es noch ein Micro-Micro-Testbed, denn heute fanden sich 8 TFU-Startups und ein Gast mit Trainer Stefan Konz zusammen, um Vertriebsthemen zu besprechen, interdisziplinärer Austausch und gegenseitige Anregungen zuhauf. Es war ein Test für ein neuees Format, mit dem wir uns gegenseitig weiter bringen können. Nach Meinung der Teilnehmenden war er gut und sollte zu weiteren Runden führen.

Beide Male dabei war Peter Wittmann von Steinbeis, der beide Chancen eingetütet hat.

Herzlichen Dank, Peter!

Wir werden jetzt besprechen, wie wir weiter vorgehen können und laden natürlich rechtzeitig wieder ein.

Mitmachen!!!

Gruß und ein schönes Wochenende

Ulrike Hudelmaier

IHK: keine Vorurteile pflegen, sondern Leistungen nutzen!

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Viele Startups und GründerInnen haben eine feste Vorstellung im Hinterkopf: die IHK erhebt „Zwangsgelder“ und tut nichts dafür.

Meiner Erfahrung nach ist das weit gefehlt. Noch besser: Sie kriegen sehr viel ganz umsonst. Wenn das kein attraktiver Deal für uns sparsame Schwäbinnen und Schwaben ist!

Am Anfang Ihrer Selbständigkeit zahlen Sie erst mal gar nichts. Manche Kurse kosten etwas, klar. Aber viele Vorträge, Veranstaltungen, Informationen und persönliche Auskünfte sind gratis.

Nach 3 Jahren Ihrer Selbständigkeit wird dann ein Beitrag erhoben. Die Berechnung beruht auf Ihrem Gewinn (Das wird gerne verwechselt. Ihr Gewinn, nicht Ihr Umsatz!)

Bei gar keinem Gewinn liegt der „Mindestbeitrag“ in Ulm bei EUR 120 im Jahr.

Bei einem Gewinn von EUR 100.000 zahlen Sie im Jahr EUR 330. Das sind 0,3%. Und wenn Sie größere Räder gedreht und 1 Mio Gewinn geschafft haben, zahlen Sie EUR 4.250, also 0,4%.

Die Beitragsfrage wirbelt zwar viel Staub auf, ist aber meiner Meinung nach eher nebensächlich, s. obige Beispiele. Wenn Sie die IHK und ihre Möglichkeiten aktiv nutzen, sowieso. Wieviel Sie für Ihr Geld bekommen, bestimmen Sie nämlich selbst.

In welchen Fragen lohnt es sich also für Sie, die IHK einzubinden?

Nehmen wir an, Sie fangen ganz neu an, sich mit Ihrer Selbständigkeit zu beschäftigen. Egal, ob Sie sich eher als projektorientiertes Startup oder als Unternehmensgründung sehen, ist es sehr hilfreich, einen gewissen Überblick über die Anforderungen zu erhalten.

Den bekommen Sie sehr effizient durch den Besuch einer Nachmittagsveranstaltung „Existenzgründung“, die einmal im Monat stattfindet. Sie kostet EUR 35 und gibt Ihnen wirklich umfassend alles mit, was Sie schon mal gehört haben sollten. Eine einstündige persönliche Beratung durch das Starter-Zentrum ist in diesem Preis auch enthalten.

Nach dieser Veranstaltung wissen Sie, wo Sie bei Ihrer Gründung aufpassen und ggf. Hilfe suchen sollten.

Eigentlich können Sie die IHKn aber immer ansprechen. Z.B., wenn Sie nicht so recht wissen, ob ihr Rechtsanwalt Sie richtig berät oder ob Ihr internationaler Kunde nach den Regeln spielt. Rufen Sie einfach die passenden Stellen an und fragen Sie nach. Sie werden sehen, da sitzen Leute, die sich ernsthaft um Ihr Anliegen kümmern.

Oder brauchen Sie Infos wegen eines Technologietransfers? Ist ein Kontakt zu einem bestimmten Unternehmen oder einer Behörde notwendig? Finanzierungsfragen? Nachfolge? Fördermittel? Fragen Sie nach!

Natürlich können Sie sich bei allen Fragen auch an uns, die TFU, wenden. Aber auch für uns ist die IHK ein wichtiger Bestandteil unseres Netzwerks. Wir haben unsere Ansprechpartner bei der IHK und können so rasch und unkompliziert einiges besser lösen, als wenn wir erst selbst recherchieren müssten.

Später im Unternehmensleben kommt dann das für mich extrem wichtige Thema Ausbildung dazu.

Ich bin ja viel international unterwegs und kenne keine Organisation, die so gut – vor allem für die mittelständische – Wirtschaft funktioniert, wie die IHK in Deutschland. Wie sonst könnten Ausbildungsgänge organisiert werden, die sowohl für Daimler als auch für die Maier GmbH mit 5 Angestellten (die überwiegende Mehrzahl, nämlich 90% aller Unternehmen in Deutschland hat weniger als 10 Angestellte) funktionieren?

Vergessen Sie nicht: die IHK ist zunächst einmal die Selbstverwaltung der Wirtschaft. Sie hat vom Staat einige Aufgaben übertragen bekommen, die sie für den Staat, aber gemeinsam mit der Wirtschaft durchführt, wie z.B. die Abwicklung von Exportgeschäften (Sie würden sich wundern, was da teilweise alles notwendig ist ..), vor allem aber soll die IHK die Belange der Wirtschaft vertreten. Und zwar durch Beteiligung der Wirtschaft. Gerade aufgrund der vielen kleinen Unternehmen in Deutschland, hat sich dieses System sehr bewährt. Sie können mitmachen und sich einbringen.

Ganz klar ist Kritik, wie immer, auch berechtigt. Die IHKn müssen sich den Zeiten anpassen. Viele tun das auch. Aber bevor Sie Vorurteile hegen: schauen Sie, was Sie bekommen und nutzen Sie das Angebot. Wir kennen die Kolleginnen und Kollegen und helfen Ihnen gerne weiter, um die richtigen zu finden.

IT Kongress der HNU startet

imageDas jährliche Treffen der regionalen ITler und Interessierter nimmt sich dieses Jahr des Themas Industrie 4.0 an – der Ulmer OB darunter. Als langjähriger Experte berichtet er über die Aktivitäten der Stadt Ulm, der Bürgerschaft die passende, sichere Infrastruktur bereit zu stellen.

Die TFU ist im einem Koopertionsprojekt mit dem Steinbeis-Institut dabei: „net schwätza, schaffa!“ Wenn wir Glück Haben, starten wir damit heute unser erstes Micro-Testbed.