Archiv des Autors: TFU-Service

Einladung zur UNICORN ODER TRANSFORMER IN BADEN-WÜRTTEMBERG am 8. Juli 2019 in den Wagenhallen, Stuttgart

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich ein zur Veranstaltung

UNICORN ODER TRANSFORMER IN BADEN-WÜRTTEMBERG:
MARKTERFOLG MIT INNOVATIONSFÖRDERUNG

  1. Juli 2019 in den Wagenhallen, Stuttgart

Unternehmerinnen und Unternehmer erhalten mit dem neuen Europäischen Innovationsrat (EIC) ganz neue Möglichkeiten, um ihre disruptiven Ideen zur Marktreife bringen zu können.

Gleich zu Beginn der Pilotphase der neuen EU-Innovationsförderung informieren wir über die neuen Förderinstrumente Pathfinder und Accelerator. Darüber hinaus werden verschiedene Innovationsförderungen und Finanzierungsmöglichkeiten von Land, Bund und privaten Kapitalgebern vorgestellt – von Start-up BW Pre-Seed über ZIM, der geplanten Agentur für Sprunginnovationen, bis hin zu Venture Capital und den Angeboten der L-Bank, der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft BW und der Börse Stuttgart. Erfahren Sie, wie Sie Ihre disruptiven Innovationen mit einem Business Angel voranbringen können.

Über den Tag haben Sie immer wieder die Gelegenheit, Ihre persönlichen Fragen zu stellen, sei es im Campfire oder auch bei einer persönlichen Kurzberatung.

Das Programm finden Sie online unter: www.wirtschaft-digital-bw.de

Freuen Sie sich auf Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg und Dr. Ingmar Hoerr, Gründer des Unicorns CureVac AG, der vom langen Weg bis zum Durchbruch seiner Idee berichtet. Jean-David Malo, Director of Open Innovation and Open Science der Europäischen Kommission, stellt den Europäischen Innovationsrat als neue Chance für Innovatoren vor. Erfahren Sie beim Vortrag von Christian Luft, Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, mehr über die geplante Agentur für Sprunginnovationen (angefragt). Sprechen Sie mit privaten Kapitalgebern und mit dem Unternehmer und Business Angel Mike Flache. Die Veranstaltung wird moderiert von Céline Flores Willers.

Seien Sie dabei und informieren Sie sich über Ihre Chancen durch Innovationsförderung und Finanzierungsmöglichkeiten! Gerne können Sie diese Einladung an Ihr Netzwerk oder Interessierte weiterleiten.

Zur Anmeldung der Veranstaltung kommen Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Mit freundlichen Grüßen

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und Steinbeis 2i GmbH

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Enterprise Europe Networks statt.

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an:

Hanna Schäfer, Ariadne Dimakou-Bertels oder Isabell Kraft

Steinbeis 2i GmbH
Kienestraße 35
70174 Stuttgart

E-Mail: events@steinbeis-europa.de
Tel: +49 711 123 40-35
Fax: +49 711 123 40-11
https://www.steinbeis-europa.de
https://www.steinbeis2i.de

Der Verein Internet Ulm/Neu-Ulm e.V. lädt ein!

Internet Ulm/Neu-Ulm ist am Donnerstag 23.05. um 18:30 Uhr der Gastgeber für das:

  • * 4. Meetup: Agilität abseits der IT mit der Disney Methode ergründen * *
  • Location: Raum 107 (GTZ)

Agilität und SCRUM sind aus der IT nicht mehr wegzudenken.
Aber wie kann Agilität ausserhalb der IT funktionieren?
Dieser Fragestellung werden wir mit der Disney-Methode auf den Grund gehen.

Christian Hofmann und Friedhelm Weischede haben die „Disney-Methode“ für Kreativität für uns vorbereitet. Das wird spannend!

Agenda:
18:30 Kurze Kennenlernrunde
18:45 Thema des Abends: „Agilität abseits der IT“ (Disney Methode)
ca. 20:30 Ende der Veranstaltung und Open End für den Austausch der Teilgeber.

Alle TFU Mieter und Freunde sind herzlich eingeladen!

Zum Event:
https://www.meetup.com/de-DE/Agilitat-und-Future-Work-Ulm/events/261018505

Die Walt-Disney-Methode:
https://de.wikipedia.org/wiki/Walt-Disney-Methode

Getränke stehen für kleines Geld zur Verfügung.

========

Thomas Wagner
Internet Ulm/Neu-Ulm e.V.

Vorhang auf: Startup-Premiere!

In der TFU-Startup-Lounge hebt sich bald der Vorhang…. und es wird SPANNEND!!!

1.Akt: Freitag, 17.05.2019 ab 16 Uhr bis 22 Uhr
„extraschicht“
Neu-Ulmer Unternehmen öffnen ihre Türen
Veranstaltungsort: GTZ

  • hinter den Vorhang gucken: die Startup-Welt
  • Pizza & Mate-Tee
  • kostenloser Shuttlebus
  • Pitching stündlich ab 16.30

2. Akt: Donnerstag, 23.05.2019 ab 17 Uhr
innolution night, die startup und innovation night in ganz Ulm und Neu-Ulm

In der TFU (GTZ):

  • Pre-Seed-Infos
  • was meinen Investoren?
  • unsere Startups im Gespräch
    (ab 22 Uhr die Afterwork-Party mit großem Pitching)

3. Akt: jeden Tag die Bretter, die die Welt bedeuten für Ihr Business und Dein Startup – loungen und vernetzen, Pläne schmieden und Team befragen.

Demnächst in diesem Theater: Startup-Lounge des GründerZentrums in Neu-Ulm, Marlene-Dietrich-Straße 5.

Wir freuen uns auf die Premiere(n) und haben schon richtig Lampenfieber!

Bis bald

Euer&Ihr TFU-Team

Einladung zur DA-SPACE Abschlusskonferenz am 15. Mai 2019

Einladung DA-SPACE Abschlusskonferenz

Hochschule für Gestaltung Ulm

Was steckt hinter Open Innovation und Co-Creation? Wie entwickeln interdisziplinäre Teams innovative Ideen? Wie bleiben Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig? Wie kann die Politik diese Themen fördern?

Am 15. Mai 2019 werden diese Fragen beantwortet: Zum Abschluss des Donauraumprojektes DA-SPACE bietet dieInnovation Conference interessante Vorträge und offene Diskussionen rund um das Thema Open Innovation und Entrepreneurship. Herr Oberbürgermeister Gunter Czisch führt in die Veranstaltung ein. Anschließend zeigt die Online-Enthusiastin und Vollblut-Entrepreneurin Andera Gadeib in ihrer Keynote, wie Co-Creation unsere Zukunft gestaltet und die Art und Weise, wie man mit intelligenten nachhaltigen Lösungen arbeitet und die Zusammenarbeit verbessert.

Insgesamt wurden im Rahmen des Projektes DA-SPACE sieben offene Innovationslabore im Donauraum eröffnet, diese bieten Unternehmen einen einfachen und unkomplizierten Weg Open Innovation für sich auszutesten und die Vorteile kennenzulernen. Kathrin Günther von der Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG wird in ihrem Vortag „Digital Innovation meets Tradition” berichten, wie Open Innovation bei Uhlmann genutzt wird.

Die Ergebnisse aus den Innovationslaboren, der Austausch von Erfahrungen von Wirtschaft, Wissenschaft und Studierenden und ein Austausch mit Politikvertretern bieten zudem weitere vielfältige Möglichkeiten sich über Open Innovation zu informieren und neue Erkenntnisse mitzunehmen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Sollten Sie noch Fragen haben, dann sprechen Sie uns gerne an.

Registrierung kostenlos unter: https://veranstaltung-stadt.ulm.de/daspace/

Termin: Mittwoch, 15. Mai 2019

Veranstaltungsort: Hochschule für Gestaltung, Am Hochsträß 10, 89081 Ulm

Kontakt: Sabrina Richter (s.richter@ulm.de / +49 7311611041)

Zita Chocano (z.chocano@ulm.de / +49 7311611054)

Mit HKK Bionics kann die Hand wieder greifen

Ein Spin-off der Ulmer Hochschule will Menschen, deren Hände unfall- oder krankheitsbedingt gelähmt sind, mit einem neuartigen orthopädischen Hilfsmittel einen Teil ihrer Greiffähigkeit zurückgeben. Den Prototypen dieser individualisierbaren Handorthese entwickeln Dominik Hepp und Tobias Knobloch zur Serienreife hin. Dieses Jahr wollen die beiden Ulmer Medizintechniker mit ihrer 2017 gegründeten HKK Bionics GmbH die finalen Tests starten, ehe das patentierte Medizinprodukt „exomotion® hand one“ nach seiner Zulassung eine Versorgungslücke auf dem Markt schließen soll.


Die beiden Gründer und Geschäftsführer Dominik Hepp (links) und Tobias Knobloch. © HKK Bionics GmbH

Intelligente Steuerung über Muskelsignale

Bisherige Ansätze, so die Gründer, beschränken sich auf eine kurzfristige Nutzung im Rahmen der Therapie und seien kaum alltagstauglich.

Entwickelt wurde das akkugetriebene Medizinprodukt für volljährige Personen mit distalen Lähmungen an der Hand, die von Schlaganfällen oder Nervenverletzungen herrühren. Für vollständig halbseitige Lähmungen eignet sich die Orthese nicht. Denn sie arbeitet mit Sensoren, die auf noch intakten Muskeln der entsprechenden Körperhälfte sitzen, zusammen mit intelligenter Software die Bewegungsabsicht des Trägers erkennen und mithilfe winziger Antriebe seine Hand verstärken. Die Mikroantriebe leiten gezielt Kraft in die Betätigungsmechaniken ein, welche die Finger öffnen, schließen und ihnen so die notwendige Griffkraft bereitstellen.

Die Handorthese besteht aus einer tragenden Armschiene, dem Antriebspaket, einer modular anpassbaren Finger-Exomechanik, einem Silikonhandschuh, einem Sensor und der Bedieneinheit. Damit lässt sich der Bewegungsumfang der Finger individuell steuern, das heißt, die Orthese kann anatomische Besonderheiten berücksichtigen, z. B. bei eingeschränkter Fingergelenksbeweglichkeit nach längerer Lähmung; auch unabhängig voneinander lassen sich einzelne oder mehrere Finger beugen und strecken.

Exomechanik statt Reizstrom

Anders als herkömmliche Modelle kommt die Orthese ohne Reizstromimpulse aus, was für eine nicht zwangsweise gefühllose, weil gelähmte Hand vorteilhaft ist. Die Ulmer Neuentwicklung arbeitet über ein exomechanisches Prinzip, bei dem die Finger in dem Handschuh mechanisch bewegt werden. Es ist also der Handschuh, der über der gelähmten Hand getragen und von Sensor und Steuerungslogik aktiviert wird.

Sechs verschiedene Griffarten kann die Handorthese durchführen, darunter die geschlossene Faust, der sogenannte Scheckkartengriff, bei dem sich nur der Daumen bewegt, oder der Dreifingergriff. Damit soll die gelähmte Hand wieder Aufgaben des alltäglichen Lebens durchführen können, sei es, eine Flasche zu halten, um sie mit der anderen Hand zu öffnen, oder das beidseitige Tragen eines Wäschekorbs ermöglichen. Das Touchdisplay mit der Steuereinheit, in der Energie und Logik der Orthese untergebracht sind, lässt sich an der Kleidung befestigen und zur besseren Bedienung aufklappen. Nach Gebrauch am Ende des Tages muss der Akku wieder aufgeladen werden.

Die Orthese unterscheidet zwischen einer kurzen und langen Muskelkontraktion. Damit lassen sich Steuerungsbefehle wie „Öffnen“, „Schließen“ oder „Griffwechsel“ erzeugen. Das erhöht den Bedienkomfort, weil sich damit ohne das Touchdisplay die Hand öffnen und schließen sowie zwischen zwei Griffen hin- und herspringen lässt. Die Steuerungstechnik ist den Funktionsweisen der Handprothetik entlehnt. Denn die Schnittstelle Mensch-Maschine erlaubt in technologischer Hinsicht noch keine Live-Simultanansteuerung aller Finger, erläutert Ingenieur Dominik Hepp.

Handwerkskunst und industrielle Fertigung

Die spezielle Exomechanik und die tragende Armschiene, wie sie in der Ulmer Handorthese eingesetzt werden, sind nur mit 3D-Scan und 3D-Druck machbar. Das hat den Vorteil, dass sich die Reproduzierbarkeit und Genauigkeit industrieller Fertigungsmethoden mit der traditionellen Handwerkskunst der Orthopädietechnik vereinen lässt.

Ein individualisiertes medizinisches Hilfsmittel wie die bionische Handorthese wird modulartig zusammengebaut. In Sanitätshäusern mit angeschlossenen orthopädietechnischen Werkstätten erstellt der Orthopädietechniker nach einem Gipsabdruck (von Hand und Unterarm) den Handschuh, der mit unterschiedlich vielen dieser biokompatiblen Exomechanik-Teile versehen wird. Anschließend wird ein 3D-Scan erstellt, auf dessen Datengrundlage die Schiene bei einem professionellen 3D- Dienstleister gedruckt wird. Zusammengebaut wird die Handorthese in den Sanitätshäusern, die über die technische Expertise verfügen.

Vertrieben werden soll das Medizinprodukt zunächst in der DACH-Region über ausgewählte Sanitätshäuser. Ein tragfähiges und engmaschiges Netzwerk mit Ärzten, Therapeuten, Sanitätshäusern und Patienten wurde inzwischen geknüpft. Im Laufe des Jahres sollen die Gebrauchstauglichkeit und Funktionsfähigkeit des Medizinproduktes in Zusammenarbeit mit den Patienten nachgewiesen werden. Ärzte und Kliniken haben bereits Interesse an einer Zusammenarbeit mit den Ulmern signalisiert.


Der Prototyp exomotion®, dessen modulares Bauprinzip gut ersichtlich ist. © HKK Bionics GmbH

Ein Hilfsmittel für den Alltag

Die Handorthese soll dem Menschen mit seiner Einschränkung helfen, sich im besten Fall wieder in das Alltags- und Berufsleben einzugliedern. Das setzt voraus, dass die Handorthese als Alltagshilfsmittel den ganzen Tag getragen wird. Das nachzuweisen, ist für die Kostenerstattung der Versicherer wichtig, wissen die Jungunternehmer.

Die Anfänge des Unternehmens reichen bis ins Jahr 2011 zurück. Da verfolgt der Student Dominik Hepp im Rahmen eines Bachelor-Projektes an der Hochschule Ulm die Idee einer Handprothese. Das Projekt wird größer, wirft Stoff für weitere Abschlussarbeiten ab, auch für Tobias Knobloch. Die Gründungswilligen haben inzwischen für Handorthesen einen besseren, weil relativ freien Markt entdeckt. Nach Studium und mithilfe eines EXIST-Gründerstipendiums ab 2015 wird die Prothesen- zur Orthesentechnologie transferiert, der Prototyp gebaut, der Geschäftsplan entwickelt und dessen Funktionstauglichkeit nachgewiesen.

Inzwischen tritt das junge, um eine betriebswirtschaftliche Fachkraft angewachsene Unternehmen, das von mehreren Beteiligungsgesellschaften getragen wird, vermehrt an die Öffentlichkeit und hat dort gleich reüssiert. Zuletzt 2018 beim renommierten Technologieverband VDE, wo HKK Bionics als eines von zwei innovativen Gründerteams für eine elektrische und digitale Zukunft ausgezeichnet wurde. Die Ulmer Sieger freuen sich jetzt auf eine einwöchige Reise ins Technologie-Mekka Silicon Valley. Anregungen für erfolgreiche Geschäftsmodelle werden die Jungunternehmer von dort sicherlich mit in die Münsterstadt mitbringen.

Quelle:
https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/de/fachbeitrag/aktuell/mit-hkk-bionics-kann-die-hand-wieder-greifen/

Extraschicht: Neu-Ulmer Unternehmen öffnen ihre Türen

25 Neu-Ulmer Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen gewähren einen Blick hinter ihre Kulissen. Die Besucher werden Teile der Firmen zu sehen bekommen, die sonst für die Augen der Öffentlichkeit verschlossen bleiben. Es gibt ein spannendes Programm mit Ausstellungen, Vorführungen, Führungen und Mitmachaktionen. Mit einem kostenlosen Shuttlebus erreichen die Besucher alle Betriebe bequem und kostenlos. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Veranstaltungstermin:
Freitag, 17. Mai 2019

Uhrzeit:
16.00 bis 22.00 Uhr

Ausführliches Programm:
Das Programmheft mit allen Programmpunkten können Sie online lesen oder als PDF-Datei herunterladen.
Online: Extraschicht-Programmheft online durchblättern  
PDF-Datei: Programmflyer Extraschicht (PDF, 5.5 MB)

Kostenloser Eintritt: Die Extraschicht ist für Gäste kostenlos. Die teilnehmenden Firmen und Betriebe erheben keine Eintrittsgelder.

Infopoints: An allen Standorten gibt es im Eingangsbereich Infopoints. Diese sind mit „Extraschicht“ gekennzeichnet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firmen erteilen hier Auskunft über das Programm des jeweiligen Betriebs. Darüber hinaus werden auch Mitarbeiter vor Ort sein, die über das Gesamtprogramm informieren.

Führungen: Einige Unternehmen bieten Führungen an. Diese finden zu bestimmten Zeiten statt, die noch bekannt gegeben werden. In der Regel ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Die Anmeldungen finden bei den Unternehmen vor Ort statt.

Speis und Trank: Einige Unternehmen bieten Speisen und Getränke an. Dieses Angebot ist nicht kostenfrei.

Kostenlose Shuttlebusse:
Shuttlebusse bringen die Gäste kostenlos von Betrieb zu Betrieb. Die privaten Busunternehmen Gairing, Baur, Braunmiller, Probst, NeuBus und Oster schließen sich zusammen und bieten zusammen mit der Stadt Neu-Ulm einen kostenlosen Shuttleservice für alle Besucherinnen und Besucher an.
Die Haltestellen werden im 8-Minuten-Takt bedient. Mit 12 Bussen in den drei Shuttlelinien Extraschicht 1, 2 und 3, die an besonders markierten Rendezvouspunkten miteinander verknüpft sind, können Sie schnell und bequem innerhalb und zwischen den Gewerbegebieten pendeln. Die Busse sind im Display entsprechend ausgezeichnet. Nutzen Sie dieses komfortable Angebot.

Parkmöglichkeiten:
Sammelparkplätze mit guten Zustiegsmöglichkeiten zu den einzelnen Linien sind der Parkplatz an der Ratiopharm Arena, der Parkplatz der Hochschule Neu-Ulm, das Parkhaus von Möbel Mahler, die Mitarbeiterparkplätze EvoBus und das Parkhaus der Glacis-Galerie (kostenpflichtig).
Darüber hinaus gibt es auch Parkmöglichkeiten in den Gewerbegebieten und bei den teilnehmenden Unternehmen im Rahmen der örtlichen Verfügbarkeit.

Mehr Infos unter: www.wir-leben-neu.de/extraschicht

oder: https://www.facebook.com/events/395116724558102/

Die innolution night 2019 kommt nach Ulm!

Bald ist es soweit – die innolution night 2019 kommt in deine Stadt!

Sei am 23.05.19 mit dabei und verwandle und verwandle Ulm in einen Hotspot aus Innovation und Startup-Spirit.


Um 17.00 Uhr starten die einzelnen Sessions, ab 22.00 Uhr steigt die Afterwork-Party mit großem Pitching.

Über diesen Link kannst du dich und dein Startup kostenlos als Mitveranstalter anmelden:
Die Anmeldung ist bis zum 10.04.2019 möglich.

In einer zentralen Location findet ein Speed-Recruiting statt.
Melde dich unter partner@innolutionvalley.com wenn du auf der Suche nach Mitarbeitern, Praktikanten etc. bist und sei hier mit dabei.

Mehr Details findest du unter https://innolutionvalley.com/

Wir freuen uns auf deine Anmeldung.

Dein innolution valley-Team

Einstein öffnet für Ulm und Neu-Ulm Türen in China

19.01.2019, Augsburger Allgemeine

Thorsten Freudenberger, Ye Wenzi (Leiter des Forschungsinstituts für Erziehungswissenschaften in Shenzhen), Gunter Czisch, Heiner Scheffold und ein Teammitglied des Forschungsinstituts mit einem Kunststoff-Einstein.

 

Firmen aus Ulm und dem Umland engagieren sich schon jetzt in China. Eine Reise und drei Plastikfiguren sollen noch mehr möglich machen – auch bei der Bildung.

VON SEBASTIAN MAYR, Augsburger Allgemeine

Peri hat bei der Hongkong-Zhuhai-Macau-Brücke mitgebaut, einem Mega-Verkehrsprojekt im Süden Chinas. Wieland beliefert den Klimaanlagen-Staatsbetrieb Gree. Beurer unterhält ein Büro in Hongkong und verkauft Heizdecken im Reich der Mitte. Doch auch Mittelständler aus der Region arbeiten verstärkt in China und mit chinesischen Firmen zusammen – vor allem in der Freihandelszone um Shenzhen und Zhuhai. Die Stadt Ulm und die Kreise Neu-Ulm und Alb-Donau wollen vor allem kleineren Unternehmen stärker dabei unterstützen. Die von ihnen getragene Start-up- und Innovationszentrums Ulm/Neu-Ulm TFU GmbH soll mit mehr Rechten ausgestattet werden, damit die TFU eigene künftig Verträge abschließen kann. Auch auf kommunalpolitischer Ebene will die Region mit Shenzhen und Shuzhai kooperieren.

Viereinhalb Tage lang waren Oberbürgermeister Gunter Czisch und die Landräte Thorsten Freudenberger und Heiner Scheffold auf Delegationsreise durch die wirtschaftsstarke Region am südchinesischen Meer. „Das hat man auf chinesischer Seite sehr wohl wahrgenommen, dass die gesamte Region vertreten war. Das hat uns unglaublich Gewicht verliehen“, lobt TFU-Chefin Ulrike Hudelmaier. „Das wir zu dritt als Region aufgetreten sind, hat uns die Tür geöffnet bei der Politik dort“, bestätigt Heiner Scheffold, der Landrat des Alb-Donau-Kreises. Dass sich die Delegation die Reise auf die Reise gemacht hat, sei bei den Unternehmern der Region gut angekommen. „Da kam sogar das Signal: höchste Zeit, dass ihr das macht“, berichtet Scheffold.

Peri, Wieland, Beurer: Große Firmen kooperieren eng mit China

Für Firmen aus Ulm und den beiden benachbarten Landkreisen ist die Region im Süden Chinas Absatzmarkt, Partner und Konkurrent zugleich. Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch beschreibt die Freihandelszone als die Gegend, in der die Modernisierer des Reichs der Mitte am Ruder sind. „Das ist der Hotspot. Und es ist ein Kompliment für unsere Region, dass sie sich für uns interessieren“, schwärmt Czisch. Die Chinesen seien fasziniert von der Idee der Wissenschaftsstadt, von den Innovationen regionaler Unternehmen, von der Ulmer Wirtschaftsgeschichte mit Firmen wie Telefunken – und von Albert Einstein. Drei der Kunststoff-Figuren des berühmten Physikers, die der Konzeptkünstler Ottmar Hörl im vergangenen Sommer auf dem Münsterplatz aufgestellt hatte, verteilte die Delegation an die Gesprächspartner in China.

Die Kontakte zwischen der Kommunalpolitik hier und dort sollen ausgebaut werden. Czisch, Freudenberger und Scheffold erhoffen sich, Unternehmen aus der Innovationsregion Ulm dadurch bei Projekten in China unterstützen zu können. Damit die Kontakte enger werden und eng bleiben, soll es weitere Reisen geben. Denn in der politischen und wirtschaftlichen Kultur der Chinesen sei es wichtig, dass sich die Chefs persönlich zeigen – ein Brief oder ein Anruf genügten nicht. Diese Erkenntnis hat die Delegation aus China mitgebracht.

Partnerschaft zwischen Ulm, Neu-Ulm, Zhuhai und Shenzhen

Eine weitere Erkenntnis ist die: In Shenzhen fahren zwar 16000 Elektrobusse, aber: „Technisch habe ich da nichts Neues gesehen“, sagt Czisch. „Die bringen die Neuerungen einfach schneller auf die Straße.“ Zum Beispiel eben große und kleine batteriebetriebene E-Busse. Die drei Politiker wollen sich dafür einsetzen, dass Entscheidungen schneller umgesetzt und Zulassungen schneller abgeschlossen werden. „Wir brauchen mehr Tüftler-Mut“, fordert Neu-Ulms Landrat Thorsten Freudenberger.

Dass die Partnerschaft nicht auf rein wirtschaftlicher Ebene läuft, zeigt ein Beispiel aus dem Kreis Neu-Ulm. Die Grundschule der Chinesische Akademie der Wissenschaften hat sich mit der Initiative Bildungsregion Landkreis Neu-Ulm auf eine Zusammenarbeit verständigt. Dabei sollen sich zunächst Lehrer austauschen. Bei dem Austauschprogramm geht es um moderne Erziehungs- und Bildungskonzepte. Die Delegation aus der Region hat sich bei ihrer Reise erste Eindrücke der chinesischen Pädagogik-Ansätze geholt: einerseits Unterricht in kleinen Gruppen, andererseits ein deutlich strengeres Verständnis von Disziplin als es hierzulande üblich ist. „Da prallen auch Kulturen aufeinander“, berichtet der Landrat.

Im Kreis Neu-Ulm ist die Sendener Bürgermeister-Engelhart-Grundschule der Vorreiter bei der Partnerschaft. „Sobald es sich bewährt, wollen wir es auf Ulm und den Alb-Donau-Kreis ausrollen“, kündigt Freudenberger an.

 

Bild: Jürgen Werner
Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Einstein-oeffnet-fuer-Ulm-und-Neu-Ulm-Tueren-in-China-id53228721.html

DELEGATIONSREISE NACH CHINA

An der Delegationsreise nach China nahmen als TFU-Gesellschafter Gunter Czisch, Heiner Scheffold und Thorsten Freudenberger teil. Dabei waren auch TFU-Geschäftsführerin Ulrike Hudelmaier, Peter Kulitz und die Abgeordneten Ronja Kemmer und Alexander Kulitz.

Südwestpresse / Ulm / Chirin Kolb 12.01.2019

Oberbürgermeister Gunter Czisch und die Landräte Heiner Scheffold (Alb-Donau-Kreis) und Thorsten Freudenberger (Neu-Ulm) kehrten gestern beeindruckt von einer fünftägigen Delegationsreise in die südchinesische Metropole Zhuhai zurück. „Deutschland und deutsche Produkte haben in China einen unglaublich guten Ruf“, sagte der OB in einer ersten Stellungnahme. In einer Pressekonferenz am Freitag wollen die Teilnehmer ausführlich berichten.

Czisch, Scheffold und Freudenberger nahmen als Gesellschafter des Technologie- und Gründerzentrums TFU zusammen mit dessen Geschäftsführerin Ulrike Hudelmaier an der Reise teil. Ziel war es, nach dem Erst-Besuch einer chinesischen Delegation in Ulm die Kontakte zu vertiefen, neue zu knüpfen und Möglichkeiten für Kooperationen und künftige Zusammenarbeit auszuloten. „Es gibt bereits einige konkrete Projektansätze“, sagte Czisch nach der Rückkehr.

Die Delegation, die eine Albert­Einstein-Figur aus Ottmar Hörls Kunstaktion übergab, sei „mit spürbarer Erwartung“ von Parteisekretär Yan Hong empfangen worden. Fast die gesamte Regionalführung sei bei dem Treffen im Rathaus von Zhuhai dabei gewesen und habe großes Interesse an einer Zusammenarbeit gezeigt. Die Delegation tauschte sich auch mit Vertretern internationaler Firmen aus. OB und Landräte stellten, wie die Stadt Ulm mitteilt, die „Vorteile der Region mit ihrer Forschungs- und Innovationsstruktur vor“.

An der Reise nahmen auch die Bundestagsabgeordneten Ronja Kemmer (CDU) und Alexander Kulitz (FDP) teil. Dies sorgte in SPD-Kreisen für Irritationen, weil vermutet wurde, die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis sei übergangen und gar nicht erst eingeladen worden. „Wir haben überhaupt keine Bundestagsabgeordneten eingeladen“, sagt Czisch auf Anfrage. Dass Kemmer und Kulitz dabei waren, habe andere Gründe. Beide hätten die Reisen selbst bezahlt und organisiert.

Alexander Kulitz sei demnach mit seinem Vater Peter Kulitz, dem früheren IHK-Präsidenten, in Hongkong gewesen und zeitweise zur Ulm/Neu-Ulmer Delegation gestoßen. Peter Kulitz war in seiner Funktion als Vorsitzender des Außenwirtschaftsausschusses des Deutschen Industrie- und Handelskammertags in Asien. Dass er in dieser Funktion an den Gesprächen der TFU-Gesellschafter teilgenommen habe, habe die Wertigkeit der deutschen Delegation in den Augen der Chinesen erhöht, sagt Czisch. Ronja Kemmer sei zusammen mit drei Unternehmerinnen des Club Alpha nach China gereist.

Quelle: https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/irritationen-um-reise-nach-china-29004991.html