Archiv des Autors: Die Gesellschafter der TFU

IHK Indian Summer: Netzwerken perfekt

Die IHKn Ulm und Schwaben feiern gemeinsam Indian Summer. Der neue Präsident der IHK Ulm, Dr. Stefan Roell hatte gleich einen echten Inder als Teil einer internationalen Delegation mitgebracht, so dass das „Indian“ diesmal wirklich zutraf, wie er auf deutsch und englisch humorvoll in seiner ersten Rede bei einem Indian Summer bemerkte.

Und wir saßen am Tisch mit der Inhaberfamilie eines namhaften Fachbetriebs, die ein gutes Angebot für die TFU versprachen. So muss das laufen!

Zukunftsstadt 2030 – Abschlussveranstaltung 2. Phase

Motivation für den Abend vom Chef.

Wie wollen wir 2030 gemeinsam leben und arbeiten?

Diskussion in der Gesellschaft, Bürgerndenwerkstätten, Beratung durch wissenschaftliche Experten, Prototypen u.a.

2 Themen wurden schon ausgegliedert und weiter getrieben: Digital Hub und Ulmer Stimmen.

Auch das Verschwörhaus ist aus diesem Großprojekt entstanden.

Stefan stellt zwei Prototypen vor:

Offener Haushalt, ein Projekt der Open Knowledge Foundation, übersichtliche Darstellung. Ulm stellt Daten zur Verfügung, aber bisher nicht automatisiert auswertbar. Ziel: bessere Automatisierung.

Prototyp Kulturarchiv für gemeinschaftliche Kulturgüter. Wikimedia Commons. Digitalisierungsaktion für die Ulmer Strassenbahn.

Sabine Meigel über das Alleinstellingsmerkmal der Teilnahme von Ulm: nachhaltige Digitalisierung – wir haben Lust auf die 3. Phase und arbeiten heftig an der Bewerbung.

(Prototyp Vernetzung: Personenzählung am Willy-Brandt-Platz.)

Erklärvideo zum IoT. Handgemalt. Süss. Aber schon für die Bewerbung zur 3. Phase gedacht:

Digitalisierung von unten. Grün. Klug. Inklusiv. Offen.

Podiumsdiskussion. Eigentlich alle einer Meinung – Ulrich Becker soll etwas Unruhe stiften..

Lob vom wissenschaftlichen Begleiter, Prof. Von Lucke. Ulm ist einmalig. Wissen wir.

Bildung und Teilhabe, meint der OB, sind wesentliche Themen. Das Verständnis wächst, wem man seine Daten anvertraut. Ein fundamentaler Lernprozess, in dem Ulm zeigt – ausprobiert – wie`s geht.

Sabine Meigel berichtet vom Sog des Verschwörhauses. Attraktivität ist Trumpf. Chaos und Unordnung und städtische Fragestellungen gehen zusammen, so Prof. von Lucke.

Attraktivität für junge Generationen entsteht durch Irritation, Kontrollverlust und bottom up, unterstützt der OB.

Daumendrückem für die Bewerbung zur 3. Phase! Abgabe bis Ende Juli, Entscheidung bis Oktober/November. Egal, wie es ausgeht: wir machen das sowieso.

Abstimmen per Handy. Leider gibts die am meisten gewählte Summe nicht tatsächlich. Aber 1 Mio ist ja auch ganz schön.

Jetzt kommt der Hauptact: Dr. Sven Körner.

In Kürze: KI wird gerne falsch verstanden. Wir müssen dran bleiben und wir können das auch. Sag ich doch.

Ein paar Legenden werden auch aufgelöst, beispielsweise die von der Facebook-Roboter-Sprache.

Nach längerem Vortrag folgende Quintessenzen:

Viel Erfolg bei der Bewerbung!

Glückwunsch BED Ehingen: das Innovation Lab ist eröffnet!

Grosse Eröffnungsveranstaltung im BED: mit dem Innovation Lab hat Ehingen eine grossartige Anlaufadresse für Startups, Mittelstand und Großunternehmen.

Professor Gaßner eröffnete mit einer launigen Rede.

Dr. Heinz zu Innovations- und Kooperarionsmanagement

Prof. Weber über Disruptionen beim Lernen

 

IHK-Neujahrsempfang mit dem Google-Evangelisten

Dr. Frederik G. Pferdt, Chief Innovation Evangelist bei Google als Festredner.

Coole Band: GETSTUFFED – Rhythm Schrott and Voices

Eröffnung durch IHK-Präsident Heinrich Grieshaber.

Schlusswort von IHK-Präsident Dr. Kulitz (der sich Steuerzahlungen nicht nur von analogen, sondern auch von digitalen Unternehmen wünscht)

 

Die Sinn-Frage: Warum machen wir eigentlich das, was wir machen?

Immer wieder stellen wir uns auch in der TFU die „Sinnfrage“ – im Austausch mit anderen Acceleratoren, Incubatoren, Technologie- und Gründungszentren, aber vor allem mit unseren Startups und unseren Gesellschaftern.

Eigentlich ist es ganz einfach: wir wollen dafür sorgen, dass alle, die etwas auf die Beine stellen wollen, das auch können und zwar mit angemessener Hilfe der Gesellschaft. Egal in welchem Alter Person oder Unternehmen sind.

Das funktioniert sehr gut, denn:

Wir sieben nicht, wir geben Chancen. Dadurch unterscheiden wir uns beispielsweise von kommerziellen Accelleratoren und Incubatoren, die sehr gezielt auswählen und dabei viele tolle Ideen und Menschen nicht aufnehmen. Bei uns ist es umgekehrt: hier gibt es sehr geringe Hürden, um mitzumachen. Wir finden, alle, die etwas probieren wollen, habe ihre Chance verdient.

Wir verlangen einen Beitrag und geben Geld nur indirekt. Wir verlangen Miete und eine Umlage. Beides ist nicht kostendeckend. Den Rest steuern daher unsere Gesellschafter bei – also alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Die Diskussion darüber, was eine faire Verteilung zwischen Startup und Gesellschaft ist, führen wir ganz offen. Meine persönliche Meinung: eine ortsübliche Miete ist fair. Wir wollen keine Subventionen geben, die andere nicht bekommen können, nur weil sie sich gegen ein Gründungszentrum entscheiden. Das Gesamtpaket mit Infrastruktur, Betreuung, Beratung und Austausch ist dennoch oder gerade deswegen konkurrenzlos günstig.

Wir bespaßen nicht, wir kümmern uns. Keine Veranstaltungen nach hippem Muster? Eher nicht (manchmal schon). Warum? Ganz einfach: bei 3 Häusern und den damit verbundenen Fahrtwegen kommen immer nur ganz wenige. Wir setzen eh nicht auf Veranstaltungen – da gibt es wirklich genug Angebot. Wir setzen auf sehr individuelle Unterstützung, buchstäblich 7 Tage die Woche und wenn´s sein muss auch Nachts um 12.

Diese Unterstützung ist der eigentliche Sinn der TFU. So sehen wir das.