Archiv für den Monat: November 2018

HKK Bionics ausgezeichnet

„Wie hilft man Menschen, die ihre Hände nicht mehr bewegen können?“
Mit dieser Frage beschäftigten sich Dominik Hepp und Tobias Knobloch vom Medizintechnik-Spinoff HKK Bionics der Hochschule Ulm. Gemeinsam entwickelten sie die Orthese „exomotion hand one“ für Menschen mit gelähmter Hand. Sensoren und intelligente Software erkennen die Bewegungsabsicht des Trägers und verstärken mittels miniaturisierter Antriebe seine Hand. In Berlin wurden sie nun auf dem VDE Tec Summit als eines von zwei innovativen Gewinner-Teams der e-diale-Zukunft Challenge 2018 ausgezeichnet. Die Fachjury bewertete die Ideen nach Kriterien wie Nachhaltigkeit, Innovation, Know-how, Realisierbarkeit und Plausibilität. Die zwei Sieger-Teams freuen sich nun auf eine einwöchige Reise zu den führenden VDE-Tec-Hotspots der Welt in Shanghai oder dem Silicon Valley.

Die TFU bei Radio free FM

Am 25.11.2018 war Fr. Hudelmaier zu Gast bei „Radio free FM“. Die Sendung lief unter der Rubrik „Lokaltermin Nr. 34 – Coworking“.

Sie war im Interview mit Lotte Stevens von Radio free FM; weitere Gäste waren Michael Reichert, IHK und Sebastian Dinger, Motiondesigner Ulm.

Hier gibt´s das ganze Interview im Stream:

https://www.freefm.de/audio/43626

Unser Partner Nokia: 20 Jahre in Ulm

Grosser Auftrieb in der Lise-Meitner-Strasse: Nokia feiert 20 Jahre erfolgreicher Ulmer Standort. Herzlichen Glückwunsch vom TFU-Team!

Gratulation von Wegbegleiter Alt-OB Gönner

Dr. Dreßler am Rednerpult…

…und an der Posaune

OB Czisch bereitet seinen Gig vor, Dirk Theuerkauf weist ein

Premiere: Rockband und Jazzband gemeinsam, mit OB am Schlagzeug

5. Ehinger Business Forum im BED Ehingen

OB Baumann begrüßt,

LR Scheffold hält ein glühendes Plädoyer für schnelles Internet. Der Landkreis investiert 62 Mio EUR mit 500 km Backbone-Leitung.

Etwas schlecht beleuchtet, aber umso präsenter: Ulrich Dietz, Gründer der GFT – auch aus einem kleineren Ort, St. Georgen, im Haus des heutigen Gründerzentrums, mit dem uns eine enge Zusammenarbeit verbindet

Herrn Dietz hat es nicht geschadet: inzwischen weltweit 5.000 MA und EUR 420 Mio Umsatz.

Sehr gute Denkanstösse. Digitalisierung ist Mittel zum Zweck, gerade im ländlichen Raum in einem lebenswerten Europa. code_n hat er auch gegründet.

Global und vernetzt denken, Chancen nutzen, indem man etwas Zeit und vielleicht auch mal etwas Geld und Ressourcen investieren. Super!

 

InnoWeekend-Siegerteam: Wie vier Studentinnen die Baubranche nachhaltiger und effizienter gestalten wollen

Wenn man die Entstehungsgeschichten von Steve Jobs und Elon Musk zu ihrer Geschäftsidee hört, bekommt man schon fast den Eindruck,eine Idee kann nur dann gut sein, wenn sie an einem skurrilen Ort entstanden ist. Unsere Location, das GründerZentrum in Neu-Ulm, war dahingegen etwas luxuriöser.

Spannende Vorträge, motivierte Mentoren, leckeres Essen und viele innovative Köpfe verwandelten die TFU in ein kreatives Milieu mit Geschäftsideen vom digitalen Kassenbon bis hin zur Foodsharing App für Studenten.

Freitagabend, nach einem langen Tag in der Uni,waren wir alles andere als bereit eine Geschäftsidee zu entwickeln, geschweige denn in Erwägung zu ziehen,diese auch umzusetzen. Nun ja, so saßen wir trotzdem im Publikum beim InnoWeekend. Wir hatten uns ja schließlich sofort das Ticket gekauft, als unsere Kommilitonen Tim und Mona veröffentlicht hatten, dass der Verkauf losgehen sollte. Wir waren noch mitten im „Semesterferien-Trott“ und außerdem rückt die Bachelorarbeit und der damit verbundene Abschluss unseres Studentenlebens an der Hochschule Neu-Ulm immer näher.

Also was tun? Mit der Hoffnung auf eine Eingebung hatten wir uns damals für das InnoWeekend registriert. Vor Ort wurden wir mit selbstdesignten T-Shirts, Pizza und positiven Vibes empfangen. Jeder,der eine Idee hatte, durfte diese vorstellen und somit Teammitglieder für das Wochenende gewinnen. Die Pitches waren der Wahnsinn! Der Elan und die großartigen Ideen der anderen Teilnehmer rüttelten uns wach und wir wurden neugierig,was die nächsten zwei Tage so bringen würden.

Der Plan war, uns einer Idee anzuschließen und ein bisschen reinzuschnuppern. Aber da war noch etwas. Christina hatte eine Idee. Es war jedoch nichts vorbereitet, keine Sätze vorgeschrieben oder eine Strategie ausgetüftelt. Dennoch gab es eine innere Stimme in uns, manche nennen es Intuition, andere Bauchgefühl, dass es doch eine gute Idee sein könnte. Christinas innere Stimme schien so laut zu schreien, dass Tim ihr ansah, dass sie eine Idee
hatte, die ausgesprochen werden sollte. Dank Tims Menschenkenntnis und Christinas Mut,haben wir nun die Möglichkeit bekommen diesen Artikel zu schreiben und über das Wochenende zu berichten.

Unsere Geschäftsidee? Eine „Bodenbörse“. Nicht sexy, aber lukrativ. Die Baubranche ist nicht nur eine von Männern dominierte Branche, sie ist auch ganz schön kompliziert, wenn man noch nie mit ihr in Berührung gekommen ist. So vertieften wir uns erst einmal den gesamten Freitagabend und Samstag in die Recherche.
Was machen Erdbauern? Wie viel kostet es,Boden auf eine Deponie zu bringen? Wie viele LKW’s sind unterwegs? Wie kann man Feinstaub einsparen? Braucht man unsere Idee überhaupt? Mithilfe von tollen Mentoren, unendlich vielen Post-It’s und Schaubildern kamen wir diesem Thema immer näher. Je mehr wir das Scenario verstanden, umso enthusiastischer wurden wir.
Große Dimensionen eröffneten sich uns. Genauer gesagt, mehrere hunderttausend Kubikmeter Erde. Unser Ziel lautet Bodentransporte nachhaltiger und effektiver zu gestalten.

Das aktuelle Szenario: Baustelle A gräbt Boden aus und bringt ihn zur Deponie. Dafür fallen hohe Kosten an. Baustelle B benötigt Boden und holt ihn von der Deponie. Aufgrund von mangelnder Unternehmens- sowie gemeindeübergreifender Kommunikation werden unnötige Wege zwischen Baustellen und Deponien zurückgelegt. Auf unserer Plattform können die
Baustellen ihren Bodenüberschuss- oder Bodenmangel inserieren und werden mit der passenden Baustelle verbunden.

Den ganzen Samstag über erarbeiteten wir unser Geschäftsmodell, erhielten wertvolle Tipps von Mentoren und wurden von Keynote Speakern inspiriert. Mit viel Kaffee, Matcha und Motivation haben wir es uns in mit einem Whiteboard und vielen bunten Farben „gemütlich“ gemacht.

Hier konnten wir unseren Ideen freien Lauf lassen und auf unser gemeinsames Ziel, den Pitch am Sonntagabend, hinarbeiten. Am Sonntag standen wir vor der Herausforderung,unser angeeignetes Wissen und die relativ komplexe Materie in einen leicht verständlichen Pitch umzuwandeln. Die vorgeschriebenen vier Minuten mit den richtigen Inhalten zu füllen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, um die sieben Jurymitglieder zu überzeugen, fiel uns zu Beginn nicht leicht. Nach stundenlangen Vorbereitungen und einigen Proben, konnten wir unser Konzept visualisiert und vereinfacht vorstellen.

Pitching Time!!!

Vor unserem Pitch zitterten uns die Knie. Doch nach den ersten Worten kamen wir in einen „Flow“, den auch die Fragen der Jury nicht mehr stoppen konnten. Danach waren wir erleichtert und zufrieden, dass alles reibungslos ablief. Als wir dann auch noch den 1. Platz belegten,war unsere Freude und Euphorie grenzenlos. Das lag vor allem auch an den Siegerpreisen. Ein Workshop Wochenende in Penzberg bei der crescado GmbH und die Möglichkeit auf dem Innolution Valley pitchen zu dürfen,sind ein wunderbarer Vorgeschmack auf die Zukunft unseres Projekts.

Wir freuen uns sehr, dass ein solches Event in Neu-Ulm organisiert wurde und damit die „Gründer von Morgen“ tatkräftig unterstützt werden. Auf diesem Wege möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei der TFU, den Sponsoren und Organisatoren für dieses gelungene Wochenende bedanken. Es wird uns noch lange in positiver Erinnerung bleiben.

Christina, Maja, Theresa & Viola