Archiv für den Monat: Juni 2018

Ganz persönlich: 50 Jahre Oregon Study Center

Eine für mich und viele andere Studierende sehr wichtige Organisation feiert ihr 50. Jubiläum.

Das Austauschprogramm zwischen Oregon und Baden-Württemberg hat viel bewirkt und bei seinen Stipendiaten zur Erweiterung des Horizonts beigetragen. Und zu besserem Englisch.

Der Rektor der Universität Tübingen, Prof. Engler begrüßt. Mit Amtskette.

Ich denke dankbar an meine 2 Jahre an der University of Oregon zurück. Es ist auch mein Jubiläum. Das 30-jährige. Unglaublich.

Hier diskutiert die aktuelle Austauschgenerarion, ob Oregon oder Baden-Württemberg besser ist. Resultat: beides!

Einen Kuchen gibt’s auch noch, in Oregon-Shape. Der ist einfacher als der Umriss von Baden-Württemberg.

Zukunftsstadt 2030 – Abschlussveranstaltung 2. Phase

Motivation für den Abend vom Chef.

Wie wollen wir 2030 gemeinsam leben und arbeiten?

Diskussion in der Gesellschaft, Bürgerndenwerkstätten, Beratung durch wissenschaftliche Experten, Prototypen u.a.

2 Themen wurden schon ausgegliedert und weiter getrieben: Digital Hub und Ulmer Stimmen.

Auch das Verschwörhaus ist aus diesem Großprojekt entstanden.

Stefan stellt zwei Prototypen vor:

Offener Haushalt, ein Projekt der Open Knowledge Foundation, übersichtliche Darstellung. Ulm stellt Daten zur Verfügung, aber bisher nicht automatisiert auswertbar. Ziel: bessere Automatisierung.

Prototyp Kulturarchiv für gemeinschaftliche Kulturgüter. Wikimedia Commons. Digitalisierungsaktion für die Ulmer Strassenbahn.

Sabine Meigel über das Alleinstellingsmerkmal der Teilnahme von Ulm: nachhaltige Digitalisierung – wir haben Lust auf die 3. Phase und arbeiten heftig an der Bewerbung.

(Prototyp Vernetzung: Personenzählung am Willy-Brandt-Platz.)

Erklärvideo zum IoT. Handgemalt. Süss. Aber schon für die Bewerbung zur 3. Phase gedacht:

Digitalisierung von unten. Grün. Klug. Inklusiv. Offen.

Podiumsdiskussion. Eigentlich alle einer Meinung – Ulrich Becker soll etwas Unruhe stiften..

Lob vom wissenschaftlichen Begleiter, Prof. Von Lucke. Ulm ist einmalig. Wissen wir.

Bildung und Teilhabe, meint der OB, sind wesentliche Themen. Das Verständnis wächst, wem man seine Daten anvertraut. Ein fundamentaler Lernprozess, in dem Ulm zeigt – ausprobiert – wie`s geht.

Sabine Meigel berichtet vom Sog des Verschwörhauses. Attraktivität ist Trumpf. Chaos und Unordnung und städtische Fragestellungen gehen zusammen, so Prof. von Lucke.

Attraktivität für junge Generationen entsteht durch Irritation, Kontrollverlust und bottom up, unterstützt der OB.

Daumendrückem für die Bewerbung zur 3. Phase! Abgabe bis Ende Juli, Entscheidung bis Oktober/November. Egal, wie es ausgeht: wir machen das sowieso.

Abstimmen per Handy. Leider gibts die am meisten gewählte Summe nicht tatsächlich. Aber 1 Mio ist ja auch ganz schön.

Jetzt kommt der Hauptact: Dr. Sven Körner.

In Kürze: KI wird gerne falsch verstanden. Wir müssen dran bleiben und wir können das auch. Sag ich doch.

Ein paar Legenden werden auch aufgelöst, beispielsweise die von der Facebook-Roboter-Sprache.

Nach längerem Vortrag folgende Quintessenzen:

Viel Erfolg bei der Bewerbung!

Gruß aus dem Startup-Zentrum von China

China, wir kommen. Kurztrip vom 20.-26.6., Shenzhen, Zhuhai und Taicang.

Immer an meiner Seite: Langjährige Geschäftspartnerin und Freundin Janet Qin. Wanderin zwischen den Welten und begeisterte Ulmer Teilzeit-Neubürgerin. Sie baut die Steinbeis Hochschule in China aus und ist hier bestens vernetzt. Voller Ideen und mit ausgezeichneten Kontakten.

Empfang bei der Regierung von Bao’an, einem Distrikt der Stadt Shenzhen. Selbst für mich sind die Dimensionen immer wieder erstaunlich: 25 Mio. Menschen leben in Boomtown Shenzhen, 5 davon in Bao’an.    

Und so sehen hier die Gründerzentren aus – Walk of Fame in Shenzhen und neu entstehender Technologiepark. VC immer ganz in der Nähe.

Nächster Stop, nach einem Abstecher zu einer neuartigen Schule mit Ausbildung auf der Basis individueller Kompetenzen: das Shenzhen Institute of Information Technology. Sehr aktive Leiterin, 16.000 Studierende.

Und ein Startup-Zentrum mit Maker Space

HIer schauen wir einer App-Entwicklung für Wechat, dem Pendent zu Whatsapp über die Schulter. In China heissen apps übrigens „A-P-P“s.

Nächster Tag: Fähre nach Zhuhai. Janet meint, dass hier ihr Herz sei und die Stadt für sie so sei, wie Ulm. Shenzhen vergleicht sie mit Stuttgart: schneller und geschäftiger, aber weniger schön. Ulm und Zhuhai verbinden auch die Branchen, die hier ansässig sind: Luft- und Raumfahrt, verarbeitende Industrie und Wissenschaft.

Empfang beim Parteisekretär des Hauptdistriktes der Stadt Zhuhai, Yan Hong und Vertretern der Stadtverwaltung. Ein Budget für den Aufbau eines Gründerzentrums wird bewilligt. Der Standort ist das ehemalige Zollgebäude. Wirklich cool.

Ab jetzt wird es konkret: mit dem designierten Team diskutieren und planen wir 3 Tage lang.

Nur unterbrochen von den – in China sehr wichtigen – Mahlzeiten. Aber auch da wird selbstverständlich weiter diskutiert. Sehr nette und engagierte Leute, die wirklich etwas bewegen wollen.

Am Sonntag Abend geht es weiter nach Taicang, einer Stadt direkt bei Shanghai, die sich bespnders auf die Ansiedlung von deutschen Firmen spezialisiert hat. Über 300 sind es schon, darunter auch ein alter Bekannter aus Einsingen: Zwick-Roell.

Auch hier interessante Gespräche, Essen, Toasts und grosses Interesse.

Ganz besonders schön: ganz enge Freunde sind extra her gefahren, damit wir uns wenigstens kurz sehen können. Was ist der Kleine gross geworden.

Heimflug nach dem Abenddessen.. und heute geht es gleich zur Zukunftsstadt. Davon im nächsten Post.

Schmalenbach-Gesellschaft: Arbeitskreis Unternehmensführung in St. Georgen zu Additive Manufacturing

Spannend und zukunftsweisend, radikal statt disruptiv innovativ.

Prof. Rust mit einem Überblick und einem von ihm additiv gefertigten Bugatti-Vergaser, mit dem er einem glücklichen Autobesitzer die Weiterfahrt ermöglichte.

Team Hiller/Morar vom Ferdinand-Steinbeis-Institut und der Uni Stuttgart über.die Einführung von Methoden der Additiven Fertigung – mit grosser Industrie-Befragung.

Gerhard Duda von 3DLabs führt in die Praxis ein ..

.. und ins Wohnzimmer der Firma.

Sehr cooles Marketing-Konzept: Schwarzwald mit Hexe

Und natürlich massenweise Teile, hier demonstriert von Rudolf Kastner

Produktion:

Auch mi t biokompatiblem Material … z.B. Teile eines Schädels.

Wirtschaftstag 2018

Die Delegiertenversammlung läuft

Minister a.D. Prof. Dr. Heinz Riesenhuber als Tagungspräsident

Jetzt geht der Wirtschaftstag los, spannende Referierende.

Und in der Abendveranstaltung Bundeskanzlerin Dr. Merkel mit dem österreichischen Bundeskanzler Kurz und Bill McDermott, SAP. Große Themen: Freihandel, Europa und Innovation.